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SVZ-Fragen zum Wochenende : Ihr Traum: Til Schweiger treffen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Mandy Jahnke aus Zarrentin engagiert sich jedes Jahr rund 300 Stunden ehrenamtlich bei der DLRG

von
erstellt am 03.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Sie sei als Jugendliche da so reingerutscht, gesteht Mandy Jahnke. Und meint damit ihr langjähriges Ehrenamt bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V, kurz DLRG. Die kleine Aufwandsentschädigung sei für die Aufbesserung des Taschengeldes willkommen gewesen. Die junge Frau ist heute stellvertretende technische Leiterin der DLRG Zarrentin. Übrigens eine gemeinnützige und selbstständige Wasserrettungs- und Nothilfeorganisation. Sie arbeitet grundsätzlich ehrenamtlich mit freiwilligen Helfern. Mit knapp 550 000 Mitgliedern in über 2000 örtlichen Gliederungen ist sie auch die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt.

Von Beruf ist die verheiratete Mutter zweier Kinder Verkäuferin. Rund 300 Stunden pro Jahr engagiert sie sich für das Gemeinwohl. Bildet auch den Nachwuchs aus. „Weil wir eine Tauchgruppe haben, kommen wir landesweit zum Einsatz, wenn Menschen vermisst werden.“ Ihre Wiege stand einst in Teterow bei Güstrow.

SVZ-Redakteur Thorsten Meier beantwortete die 30-Jährige die beliebten Fragen zum Wochenende. Am Strand, wo sonst. Während die Sonne nur so runterbrezelt vom blauen Himmel. Spricht bei einem Pott Kaffee über sich und ihrem Engagement für andere. „Ich helfe gern Menschen“, gesteht die Retterin.
Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Ich habe keines, nee, so auf Anhieb fällt mir wirklich keines ein. Sorry..
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Im Sommer am Schaalsee, sonst zu Hause im Garten mit Teich und Goldfischen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Das war mit Wachdienst bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., da war ich wohl so um die 14 Jahre alt.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Klamotten, was sonst. Das ist auch heute noch so. (lacht lauthals los)
Wo findet man Sie am ehesten?
Wenn nicht auf Arbeit, dann am See. Ich arbeite bei Rewe in Zarrentin als Verkäuferin, immer vormittags.
Was stört Sie an anderen?
Lästerei und üble Nachrede. Zickenkrieg mag ich auch nicht, ebensowenig Klugscheißerei.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Natürlich Superman. (lacht) Nein, im Ernst. Wir alle, die Menschen retten, egal ob die Kameraden bei der Feuerwehr, die Sanitäter oder Rettungsschwimmer, sind doch wohl Helden, oder?
Was würden Sie gern noch können?
Einen großen Airbus fliegen. Ich wäre gern Pilotin geworden. Gelernt habe ich Masseurin und medizinische Bademeisterin. Ich wollte früher mal zur Bundeswehr, die haben sich aber damals ewig lange nicht gemeldet.
Was bedeutet Ihnen persönliches Glück?
Glück für mich und meine Familie bedeutet, dass alle gesund sind. Dass wir zusammenstehen bei Freud und Leid.
Sind Sie ein Kopf- oder eher ein Bauchmensch?
Ich bin ein Kopfmensch. Als Jungfrau im Sternzeichen bin ich ein hoffnungsloser Perfektionist. Ich plane immer alles im Voraus.
Wonach suchen Sie im Leben?
Nach dem Geld am Ende des Regenbogens. Da soll ja ein ganzer Topf voll vergraben sein. (kichert)
Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Milch für Kaffee. Ohne die ist der Tag versaut....
Wenn Sie kochen oder essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?
Deutsche Küche, besonders Königsberger Klopse, selbst gemachte, ohne Kapern.
Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?
Einmal nach Australien reisen. Ich glaube, dass ist ein spannendes Land, nicht nur wegen seiner Ureinwohner, den Aborigines.
Wen würden Sie gern mal treffen?
Den Schauspieler Til Schweiger, weil er gut aussieht. Ich mag seine Filme, habe auch alle gesehen.
Können Sie sich mit nur einem einzigen Wort beschreiben?
Perfektionistisch.
Wo ist für Sie Heimat?
In Zarrentin, wo meine Familie und Freunde sind.
Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer ersten Reise?
Mit einer elendig langen Autofahrt nach Ungarn. Die wollte gar nicht enden. Es war dann aber ein schöner Urlaub am Balaton.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Von Saskia Becks „So habe ich es geschafft.“ Die Autorin berichtet über ihr Leben zwischen „Berlin Tag & Nacht“, 30 Kilo Abnehmen und ihrem Outing als lesbische Frau.
Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Auf meine Kinder, meine Mutti, meine Familie.
Wem sollen wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Reno Timm, unserem Kassenwart, der hat da bestimmt ganz viel Bock drauf. (grinst)

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