Schadeland : „Ich bin kein Feind der Störche“

„Das abgestürzte Nest liegt noch“, so Cindy Nette. Keiner habe es weggeräumt.
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„Das abgestürzte Nest liegt noch“, so Cindy Nette. Keiner habe es weggeräumt.

Reiner Nette aus Schadeland wehrt sich gegen Vorwürfe, er habe Horst entfernt und sei froh, die Brut-Eiche endlich los zu sein.

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01. März 2016, 05:00 Uhr

„Die Eiche war im Innern bereits morsch und verfault. Deshalb musste sie im Januar dieses Jahres weg“, erklärt Cindy Nette, um ihrem Vater beizustehen. Auch habe er das Storchennest nicht weggeräumt, wie behauptet werde, sagt die 30-Jährige und zeigt auf die Überbleibsel des einstigen Horstes, den der Novembersturm im letzten Jahr vom Baum geholt habe. Sie könne den ganzen Aufstand nicht mehr nachvollziehen, gesteht sie. Natürlich sei es traurig, dass der Wind das Nest heruntergeholt habe, auf dem in den letzten beiden Jahren jeweils drei Storchenjungen aufgezogen worden seien. Man könne aber auch froh sein, dass das Unglück nicht passiert sei, als sich noch der flugunfähige Nachwuchs hoch oben aufgehalten habe.

„Ich bin kein Feind der Störche,“ betont Reiner Nette. Doch die Behörden hätten schon seit Jahren regelmäßig von ihm verlangt, aus verkehrssicherungstechnischer Sicht die trockenen Äste auszuschneiden. „Das hat mich Jahr für Jahr bis zu 350 Euro gekostet“, erzählt der 64-Jährige leicht erregt im SVZ-Gespräch. Und die Versicherung hätte im Schadensfall weder beim Haus noch für vorbeifahrende Fahrzeugen auch nur einen einzigen Cent bezahlt.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der SVZ-Ausgabe am Dienstag.

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