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Hagenower Pastor im Interview : „Ich bin ein Wanderprediger“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Eigentlich wollte er Kommissar werden, doch stattdessen führte Volker Höppners Weg nach Hagenow – als Pastor.

svz.de von
erstellt am 26.Aug.2017 | 08:00 Uhr

„Was ist das Ziel deines Lebens?“ – eine Frage, die das Leben von Volker Höppner entscheidend verändert. Als ein älterer Jugendlicher dem gebürtigen Hamburger diese Frage auf einer Konfirmantenfahrt stellt, denkt er ans Abitur und eine Ausbildung zum Polizisten. Doch als der Jugendliche nachhakt, fällt es dem heute 58-Jährigen wie Schuppen von den Augen – das ewige Leben ist das Ziel. „Jedoch nicht als Tröstung wie Karl Marx es gesehen hat, sondern als Impuls für das Leben im hier und jetzt“, so der Pastor. Nach zehnjähriger Ausbildung und fünf Pastorenstellen, eine davon sogar in Papua Neuguinea, führte ihn sein Weg in die Ev.-Luth. Kirchgemeinde nach Hagenow. Das besondere an seinem Beruf sei, dass er das gesamte Spektrum des Lebens miterleben dürfe – von der Wiege bis zur Bahre, von der Taufe bis zur Beerdigung. „Manche würden sagen, Pastoren sind das Mädchen für alles“, witzelt Volker Höppner, als er SVZ-Volontärin Jacqueline Worch die beliebten Fragen zum Wochenende beantwortet.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Nimm dir Zeit und nicht das Leben. Das habe ich selbst kreiert.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Im Garten.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit Flaschensammeln in St. Pauli beim Millerntor am Fußball-Stadion.

Wofür haben Sie es dann ausgegeben?

Wahrscheinlich für Süßigkeiten – ich war zwölf Jahre alt.

Wo findet man Sie am ehesten?

Hier in der Kirche.

Was stört Sie an anderen?

Unehrlichkeit.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Jesus.

Was bedeutet Ihnen persönlich Glück?

Zufriedenheit und Ausgeglichenheit.

Sind Sie eher ein Bauch- oder ein Kopfmensch?

Sowohl als auch.

Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?

Käse und Bier.

Welchen Wunsch wollen Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte noch einmal, wenn es geht, nach Papua Neuguinea.

Wen würden Sie gern mal auf einen Becher Kaffee treffen?

Unseren Bürgermeister Thomas Möller. Das haben wir zwar schon mal gemacht, aber ich würde es gern wiederholen.

Können Sie sich mit nur einem einzigen Wort beschreiben?

Freude.

Wenn Sie kochen oder Essen gehen, welche Küche Bevorzugen Sie?

Ich esse gern Rumpsteak.

Worauf könnten Sie niemals verzichten?

Auf gute Gespräche.

Wo ist für Sie Heimat?

Da wo man sich wohl fühlt – ich bin ja wie gesagt ein Wanderprediger.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Die Bibel.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

In zehn Jahren bin ich in Rente und sitze bei meiner Frau im Garten.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer ersten Reise?

In meiner Jugend war ich in England und bin dort vielen Menschen begegnet. Deswegen verbinde ich damit tolle Erfahrungen in einer anderen Sprache.

Wem sollten wir diese Fragen einmal stellen?

Thomas Robatzek. Er ist auch Pastor in dieser Kirche. Oder Ingrid Wormstädt-Ständer. Sie leitet das Nähatelier des Lebenshilfewerks Hagenow.

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