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Klein Krams : „Ich bin ein echter Tausendsassa“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Susanne Kramer hat eine Werbeagentur, einen kleinen Hörbuchverlag und ein Kultur- und Veranstaltungszentrum

svz.de von
erstellt am 10.Okt.2015 | 17:45 Uhr

Susanne Kramer ist ein echter Tausendsassa - sie betreibt ihre eigene Werbeagentur „jetzt!“, ihren eigenen Hörbuchverlag „vitaphon“ und seit Januar 2014 „die kramserei“, ein Kultur- und Veranstaltungszentrum in ihrem Bauernhaus in Klein Krams.

Geboren und aufgewachsen ist die Unternehmerin mit ihren fünf Geschwistern in Franken und auch wenn mittlerweile niemand von ihrer Familie mehr dort lebt, verbindet Susanne Kramer noch viel mit ihrer Heimat.

Trotz ihrer turbulenten Unternehmungen, scheint die 58-Jährige ein sehr bodenständiges und geerdetes Leben zu führen. Vor 22 Jahren kauft sie mit ihrem Mann Rolf Schmieding das 172 Jahre alte Bauernhaus in Klein Krams. Früher nutze es das Ehepaar nur als Wochenendhaus, doch 2014 verlagerten Susanne Kramer und Rolf Schmieding ihren Lebensmittelpunkt von Hamburg nach Klein Krams. Vor wenigen Monaten kam Labradorhündin Lulu dazu und komplettierte die kleine Familie.

SVZ-Volontärin Jacqueline Worch stellte dem Allroundtalent in ihrer Kramserei die beliebten 20 Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Jetzt oder nie. Das entspricht meinem Naturell.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich bin sowohl gerne drin als auch in der Natur. Ich finde, dass unser Haus einen guten Geist hat, deswegen arbeite ich gerne von hier aus. Aber durch unseren Hund Lulu bin ich auch sehr gerne im Wald.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe als 15-Jährige schon gerne gezeichnet und mich kreativ verwirklicht und habe einen Kalender kreiert aus allen möglichen Schneckenformen. Die habe ich mit Tusche und Feder gezeichnet und zwölf Bilder umgesetzt mit einem Kalendarium dazu. Die habe ich dann verkauft - im Bekannten- und Verwandtenkreis und an Nachbarn.
Und wofür haben Sie dann ihr erstes Geld ausgegeben?
Ich habe mir Ohrringe davon gekauft. Es waren Silberohrringe mit kleinen schwarzen Onixperlen.
Wo findet man Sie am ehesten?
Schon am Computer muss ich sagen – das ist mein Beruf, aber auch eine gewisse Leidenschaft. Ich bin kreativ und arbeite sehr viel mit Photoshop und mit Gestaltungsprogrammen. Ich liebe mein Büro.
Was stört Sie an anderen?
Unzuverlässigkeit. Ich mag es nicht, wenn man etwas sagt und es dann nicht so macht. Ich möchte mich auf meinen Gegenüber verlassen können, auch langfristig.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mein Mann, weil er mit den Handicaps, die er hat humorvoll umgeht. Das beeindruckt mich. Ansonsten sind auch Menschen, die sich aktuell mit der Flüchtlingsproblematik auseinandersetzen, die mit ihnen Deutsch lernen, zu Ämtern gehen, sie einkleiden, nähren, Schlafplätze suchen, toll. Ich finde wir haben mehrere Helden in der Republik und ich finde es toll, dass es Leute gibt, die wissen worum es geht im Leben.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Samstagsausgabe des Hagenower Kreisblattes.

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