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Hagenows Pastor im Sabbatical : „Ich bin dann mal weg“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Pastor Hans-Georg Meyer verbringt Sabbatical auf Fahrrad und überquert die Alpen / Zurück in Hagenow hält er Vorträge über die 5000 km lange Tour

svz.de von
erstellt am 05.Jan.2014 | 17:58 Uhr

Wer den Sonnenaufgang auf dem Gipfel erleben will, muss früh aufstehen. „Nur dann hat man klare Sicht. Mittags ist es meist schon wieder diesig“, sagt Hans-Georg Meyer. Ganz allein steht er an diesem Morgen im August in 3000 Meter Höhe und blickt hinüber zum Matterhorn. Es ist halb acht. Niemand ist da, der ihn fotografieren kann. Also drückt er auf den Selbstauslöser. Das Foto zeigt ihn in Schlapphut und Wanderschuhen. Durchgeschwitzt vom langen beschwerlichen dreistündigen Aufstieg. Er ist das letzte Stück gelaufen, sein Fahrrad steht ein paar Kurven weiter unten.

Eigentlich müsste Meyer in Hagenow sein. Aber diesen Sommer hat er frei. Nach 21 Jahren Dienstzeit nimmt sich der Pastor eine Auszeit. Die Kirche hat ihn für ein dreimonatiges „Mini-Sabbatical“ freigestellt. Viele seiner Kollegen nutzen die Gelegenheit für ein kurzes Semester an der Uni, andere suchen die Stille im Kloster oder pilgern nach Santiago de Compostela. Meyer entscheidet sich für eine Radtour. Quer über die Alpen. Durch Österreich, Slowenien, Italien und die Schweiz. „Ich wollte aktiv sein. Nicht wandern, sondern mit Zelt und Isomatte über die Alpen und dabei möglichst alle größeren Orte anfahren.“

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