zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

18. Dezember 2017 | 06:00 Uhr

Immer aktuell : Hundekot verschmutzt Wege

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Hagenow und Picher gehen gegen den Dreck der Vierbeiner vor / Hundezählung für das kommende Jahr in Hagenow geplant

von
erstellt am 22.Sep.2014 | 15:34 Uhr

Zwei Gemeinden der Region gehen jetzt offensiv gegen den Hundekot vor, der Gehwege und öffentliche Plätze verschmutzt. In Picher befasste sich die Gemeindevertretung auf ihrer zweiten Sitzung mit dem Thema Hundetoiletten.

„Die Verschmutzung der Gehwege durch Hundekot ist ein Problem bei uns, dagegen wollen wir vorgehen. Es ist bereits beschlossen, dass wir vier Hundetoiletten bei uns im Bereich der Gemeinde aufstellen werden und hoffen, dass die Hundehalter das Geschäft ihres Vierbeiners dort entsorgen. Nun suchen wir geeignete Plätze und bitten die Einwohner um Vorschläge“, sagt der Bürgermeister aus Picher Detlef Christ.

In der Langen Straße von Hagenow hat sich nach Auskunft des städtischen Ordnungsamtes die Situation mit der Verschmutzung der Gehwege durch Hundekot etwas entschärft. Im Bereich des Mühlenteiches hingegen sei die Verschmutzung nach wie vor hoch, heißt es weiter. In Hagenow gibt es nach Auskunft der Verwaltung 782 Hunde. 2012 war die letzte Hundezählung, eine neue ist geplant.

Die Stadt hatte auf Honorarbasis eine Stelle für die Hundezählung ausgeschrieben, gemeldet hat sich nach Informationen von Fachbereichsleiter Roland Hochgesandt bisher kein Interessierter. Die Kommune sucht weiter und wird die Zählung wahrscheinlich auf das nächste Jahr verschieben. Denn es gibt eine gewisse Grauzone, und die Ankündigung der Zählung hatte schon beim letzten Mal den den einen oderden anderen Halter dazu bewegt, seinen vierbeinigen Freund steuerlich anzumelden. Im Stadtgebiet sind Hundetoiletten aufgestellt, die nach den Worten von Hochgesandt oft missbräuchlich verwendet werden. „Wir haben jetzt neu eingeführt, dass es die Hundetüten auch im Servicezenter des Rathauses gibt. Außerdem sind wir für Vorschläge offen, wo möglicherweise Hundetoiletten aufgestellt werden können, immer vorausgesetzt, die finanziellen Mittel stehen dafür bereit“, sagt Roland Hochgesandt im SVZ-Gespräch. Ein Thema für die Kommune sind zudem die Fundhunde. In diesem Jahr wurden bisher sieben Fundhunde im Stadtbereich aufgegriffen, die im Tierheim Holthusen untergebracht worden sind. Die Kosten für die Unterbringung belaufen sich nach Informationen der Stadt bisher auf rund 3000 Euro.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen