Preten : Hunde passen auf „ihre“ Herde auf

Klaus Seebürger mit einigen seiner Schutzhunde.
Klaus Seebürger mit einigen seiner Schutzhunde.

Klaus Seebürger setzt gegen Wolfsangriffe ausgebildete Schutzhunde in seinen Schafherden ein. Ausbildung ist langwierig und teuer

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27. Januar 2016, 15:00 Uhr

Acht Herdenschutzhunde hat Klaus Seebürger zum Schutz seiner Schafe im Laufe der Jahre angeschafft, fünf von ihnen sind noch in Ausbildung, zwei kamen als Welpen sogar aus Kanada. „Ich beschäftige mich schon seit 1999 mit diesen Hunden“, so der Schäfer aus Preten.“

Die Hunde der Rassen Pyrenäen Berghund und Akbash sollen verhindern, dass es zu viele Schafsrisse durch den zurückgekehrten Wolf gibt. Erst vor Kurzem, am 28. Dezember 2015, fielen Wölfe in eine Herde der Schäferei Seebürger in Volzrade ein, und töteten insgesamt 15 Tiere. Sechs Schafe wurden verletzt und drei davon starben noch in den nächsten Tagen an ihren Verletzungen. „Wir bekommen als Schäfer ja den Schaden ersetzt, wenn auch ein großer, bürokratischen Aufwand betrieben werden muss. Aber es ist natürlich auch kein schöner Anblick, wenn gerissene Schafe auf der Weide liegen. Die Tiere werden auch nicht alle gleich tot gebissen, sondern manche so verletzt, dass sie noch einige Tage leben, das ist dann schwer zu ertragen.“

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