Bantin : Hopfenstrauch zum 25. Jubiläum

Während der Rundgangs in der Produktionsstätte.  Fotos: Tilo Röpcke
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Während der Rundgangs in der Produktionsstätte. Fotos: Tilo Röpcke

Bienenzuchtzentrum besteht ein viertel Jahrhundert In diesem Jahr seien in Bantin rund sechs Tonnen Honig geerntet worden

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23. August 2016, 12:14 Uhr

„Heute vor genau 25 Jahren hat unser damaliger Vorsitzende Wolf-Dieter Feldkamp im Schweriner Finanzministerium den Nutzungsvertrag für das Bienenzuchtzentrum hier in Bantin unterzeichnet und sich sehr massiv dafür eingesetzt, dass diese Liegenschaft vom Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) an das Land Mecklenburg-Vorpommern übertragen wurde“, sagte Torsten Ellmann, 1. Vorsitzender des Landesverbandes der Imker Mecklenburg-Vorpommern e.V., am vergangenen Sonnabend in Bantin.

Anlässlich dieses Jubiläums lud das vom Landesverband betriebene Bienenzuchtzentrum zu einem Tag der offenen Tür ein.

„25 Jahre Bienenzuchtzentrum heißt 25 Jahre Arbeit für die Imker im Land. Das war viel Arbeit, das war schwere Arbeit, aber es war zum großen Teil auch erfolgreiche Arbeit“, ist sich Torsten Ellmann sicher.

In diesem Jahr seien in Bantin etwa sechs Tonnen Honig geerntet worden. In den letzten Jahren wurden nach Auskunft des Landesvorsitzenden im Schnitt 3500 Weiseln (Bienenkönigin oder Stockmutter) veräußert, das sei ein hervorragendes Ergebnis. Torsten Ellmann forderte die anwesenden Mitglieder seines Landesverbandes unmissverständlich auf, an der Weiterentwicklung des Bienenzuchtzentrums zu einem Kompetenzzentrum mitzuarbeiten, schließlich sei das nicht nur die Aufgabe des Landesvorstandes, sondern aller Imker.

„Arbeiten wir gemeinsam mit den Züchtern daran, dass wir hier eine angepasste Biene bekommen. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass wir hier interessante Schulungsangebote anbieten können, über Anfänger- und Honigschulungen bis hin zu Züchterschulungen“, sagte Torsten Ellmann.

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus zeigte sich am Sonnabend stolz über den Landesimkerverband, weil das Bienenzuchtzentrum in Bantin als eine für die Bienenzucht so entscheidende Einrichtung durch einen engagierten Verband geführt wird. Das sei in Deutschland einzigartig.

„Seit dem Jahr 1993 hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern dieses Bienenzuchtzentrum mit 3,5 Millionen Euro unterstützt. Jährlich fördern wir es mit über 180 000 Euro, in den beiden vergangenen Jahren mit zusätzlich 160 000 Euro für Bauinvestitionen wie die Dachsanierung, den Ausbau des Schulungsraumes sowie der Produktionsstätte“, berichtet Minister Backhaus am Sonnabend in Bantin.

Im Bienenzuchtzentrum würde man es auf beeindruckende Art verstehen, vielfältige Aufgaben rund um die Themen Biene und Imkerei synergetisch miteinander zu verzahnen.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums pflanzten Till Backhaus und Torsten Ellmann einen Hopfenstrauch, gesponsert vom Imker Gerd Gritsch aus Lenzen.

„In seiner Blütezeit von Mai bis Juni duftet er wunderbar nach Mandeln. Und wenn der Wind gut steht, dann wird man in einem Umkreis von 50 Zentimeter von seinem Duft erfüllt“, wusste Gerd Gritsch vor der Pflanzaktion desweiteren zu berichten.





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