Amt Neuhaus : Hollywood liegt an der Elbe

Ingunn Wittkopf freut sich.
Ingunn Wittkopf freut sich.

Im Haus des Gastes wurde der Film gezeigt, den Schüler während eines Projekts in den Herbstferien hergestellt hatten

svz.de von
10. März 2014, 13:36 Uhr

Musik, Stars schritten auf dem roten Teppich durch die Zuschauerreihen und eine „Oskarverleihung“: Hollywood kann einpacken. Eine wirklich „heiße“ Kinopremiere fand in Neuhaus im Haus des Gastes statt. Gezeigt wurde „Kopflos in Neuhaus“, die nervenzerfetzende Geschichte vom kopflosen Geiger, der im Amt sein Unwesen treibt.

In einem Ferienprojekt hatten Kinder unter der Anleitung von Mirko Schütze von der Sophie-Medienwerkstatt aus Schwerin in den Herbstferien einen Film hergestellt. Ingunn Wittkopf vom Förderverein Kinder- und Jugendtreff hatte den Kontakt hergestellt und in dieser Woche die Kinder auch begleitet. Los ging es mit dem Verfassen des Drehbuches. Welche Geschichte soll erzählt werden, wie soll sie erzählt werden, wer übernimmt welche Rollen? An Tag drei ging es dann los mit dem Außendreh. Bewaffnet mit Kamera und Mikrofon zogen die Kinder durch Neuhaus und interviewten Passanten auf dem Wochenmarkt. Befragt nach einem Thema, was sie bewegt, kamen manche auf die Brücke - uahh, total langweilig, befand die „Redaktion“. Doch dann nahm die Geschichte Fahrt auf, weil jemand von dem kopflosen Geiger erzählte. Auf dessen Spur wollte man sich begeben. Plötzlich verschwanden Leute, Bauunternehmer Thorsten Knebusch gar mitsamt seinem Porsche. Interviews wurden geführt, auch mit der Bürgermeisterin. Die, typisch Politiker, wiegelte erstmal ab.

Dem Publikum im Haus des Gastes, etwa 60 Personen, gefiel der Film. Es gab jede Menge Applaus für die Macher. Der kleine „Oskar“, den Holger Hogelücht vom Haus des Gastes zu Beginn an alle Mitstreiter übergeben hatte, wechselte noch einmal seinen Besitzer. Die Kinder hatten sich überlegt, ihn an Ingunn Wittkopf weiter zu geben, als Dank für ihren Einsatz. Nach dem Film wurden noch viele Szenen gezeigt, die nicht übernommen wurden, weil die jungen Darsteller ihren Text vergessen hatten oder mal wieder vor lauter Lachen nicht spielen konnten. Der Spaß, den alle bei diesem Projekt hatten, wurde vielfach deutlich.

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