Nostorf : Hoch auf den nassen Wagen

Der Ernteumzug startete zwar in strömendem Regen, doch die Stimmung in den 15 liebevoll geschmückten Wagen war trotzdem ausgelassen.  Fotos: Katja Frick
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Der Ernteumzug startete zwar in strömendem Regen, doch die Stimmung in den 15 liebevoll geschmückten Wagen war trotzdem ausgelassen. Fotos: Katja Frick

Die Gemeinde Nostorf feierte trotz Regenwetters auch das diesjährige Ernte- und Kartoffelfest mit vielen Besuchern

svz.de von
20. September 2015, 20:31 Uhr

Wilfried Prüfer, der Geschäftsführer der Agrarprodukte-, Feldfrucht-, Milch- und Fleischgesellschaft Nostorf mbH (AFM), die vor allem das Kartoffelfest am Sonntag organisierte, zeigte sich trotz des Regenwetters zufrieden mit dem Verlauf des Festes. „Es waren auch diesmal viele Besucher da“, meinte er im Gespräch. Das bestätigte auch René Neumann, der am Eingang den Eintritt in Höhe von zwei Euro abkassierte. „In guten Jahren sind circa 3000 Leute und 700 Kinder hier, diesmal waren es rund 2000 Erwachsene mit ihren Kindern.“

Die Stimmung auf den Erntewagen während des Festumzuges in strömendem Regen am Sonnabend und in der Festscheune war jedenfalls großartig. „Auch der Tanz unter den Erntekronen am Sonnabend war gut besucht. Die Stimmung war toll, wir hatten eine super Band“, so René Neumann. Die Band hieß „Olli & Friends“ und kam aus Bantin. Die Tanz- und Showband mit vier Musikern und zwei Sängerinnen mischt seit vielen Jahren im Musikgeschehen von M-V mit und hatt bereits diverse Gastspiele in anderen Bundesländern von der Nordseeküste bis zum Rheinland.

Umlagert war auch wie immer der Stand mit den legendären Kartoffelpuffern, die genauso gut sind wie ihr Ruf, wie sich die SVZ überzeugen konnte. „Das Rezept ist nicht geheim“, sagte Renate Kraft, eine der Kartoffelpufferzubereiterinnen. „Wir nehmen Kartoffeln, Eier, Salz und Zitrone. Das Geheimnis ist, das wir uns am Kartoffelfest morgens um vier Uhr hinsetzen, die Kartoffeln frisch reiben und keinen vorbereiteten Teig nehmen.“

Beim beliebten Schätzen von Gewicht und Stückzahl der Kartoffeln in der Kartoffelkiste - die erst am Ende von Wilfried Prüfers Mitarbeitern ermittelt werden - nahmen in diesem Jahr ungefähr 200 Besucher teil. Mit 990 schätzte Marlene Maiberg aus Niendorf in der Stecknitz die Stückzahl am besten, tatsächlich waren 986 Kartoffeln in der Kiste. Dem Gewicht kam Nick Schierenberg aus Rensdorf mit seiner Schätzung von 93 Kilogramm am nächsten, die Kartoffeln brachten 93,94 Kilogramm auf die Waage. Die größte Kartoffel brachte Frau Krüger aus Boizenburg.

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