Preten : Hier hat der Deich eine Lücke

Deichverbandsvorsteher Hans Ebeling (M.) begrüßt die Teilnehmer an der Bauabnahme.
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Deichverbandsvorsteher Hans Ebeling (M.) begrüßt die Teilnehmer an der Bauabnahme.

Weitere Entscheidungen vorerst nicht in Sicht / Ministerien suchen nach Ausgleichslösung für Betrieb Seebürger

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17. Dezember 2014, 15:27 Uhr

Bis auf wenige Kleinigkeiten ist alles in Ordnung an den neu gebauten Deichabschnitten: 600 Meter rechter Krainkedeich und rund 500 Meter Sudedeich. Vor kurzem machten sich Mitarbeiter des Neuhauser Deich und Unterhaltungsverbandes (NDUV), von der Baufirma Jeschke aus Blomberg in Ostfriesland, vom Niedersächsichen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und von der Biosphärenreservatsverwaltung auf, um die neuen Deiche in Augenschein zu nehmen. Rund 1,2 Millionen Euro sind hier in diesem Jahr verbaut worden.

Es fehlt nun noch der Hochwasserschutz in der Ortslage von Niendorf. Hier gibt es von Anwohnern einige Einwendungen und mit einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn kann nicht gerechnet werden, sondern die Planfeststellung muss abgewartet werden.

Das Stück Sudedeich endet im „Nirgendwo“. Denn bis jetzt gibt es immer noch keine Entscheidung, ob auf dieser Höhe ein Lückenschluss mit dem Krainke-Deich erfolgen wird, oder ob der neue Deich um die Karchau-Rade herum gebaut wird. Landkreis, Biosphäre, Naturschutzverbände würden die Karchau-Rade gerne ausgedeicht sehen. Bürger aus Preten und der Bewirtschafter der betroffenen Flächen wehren sich (SVZ berichtete mehrfach).

Da es wohl noch dauern wird, bis eine Entscheidung getroffen wird, wird im kommenden Jahr sehr wahrscheinlich nicht weitergebaut werden können. Das meint jedenfalls Jürgen Sahs, Geschäftsführer des NDUV. „Im nächsten Jahr werden wir weiter daran arbeiten, die Hochwasserschäden zu beseitigen, da ist noch nicht alles getan.“

Wie der aktuelle Stand zu den Ausdeichungsplänen und zum landwirtschaftlichen Gutachten für den Betrieb Seebürger ist, fragte SVZ beim Landkreis Lüneburg nach.

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