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Hagenower Kreisblatt

21. Oktober 2017 | 23:39 Uhr

Zarrentin : Hier gibt es nicht nur Köche

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Ernährungswirtschaft bietet abwechslungsreiche Ausbildungsmöglichkeiten in der Region / Erste Roadshow der Food Academy in Schulen

von
erstellt am 12.Mai.2016 | 21:07 Uhr

Wo soll mein Weg nach der Schule hinführen? Diese Frage stellen sich viele Jungen und Mädchen, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Ausbildung oder Studium, oder beides? Es gibt verschiedene Möglichkeiten für den beruflichen Werdegang. Die Food Academy möchte die Schüler genau bei dieser wichtigen Frage unterstützen.

„Wir haben eine breite Palette an Berufen, die wir den Schülern vorstellen können“, erzählt Kathrin Umblia, Projektmanagement der Food Academy. Besonders die Ernährungswirtschaft biete eine Vielzahl an Möglichkeiten. „Viele denken immer, in der Ernährungswirtschaft gibt es nur Köche oder Bäcker. Aber das ist falsch.“ Die Berufe seien so vielfältig wie in kaum einer anderen Branche. „Wir haben zum Beispiel eine ganze Reihe von technischen Berufen“, so Umblia. Auf Platz eins stehe derzeit der Mechatroniker. „Den gibt es nicht nur in einer Kfz-Werkstatt, sondern auch in der Lebensmittelindustrie.“

Welche Möglichkeiten in der Branche auf die Schüler warten, erklärt Ausbildungsleiterin Dorina Arnholdt von Riha Wesergold in der Fritz-Reuter-Schule in Zarrentin. „Wir möchten zeigen, dass wir hier in der Region eine Zukunft bieten“, so Arnholdt. Derzeit lernen 22 Azubis in dem Unternehmen in Dodow, elf neue Stellen sind für dieses Jahr ausgeschrieben. „Bis jetzt sind vier Stellen besetzt, die meisten Schüler entscheiden sich immer erst kurz vor Schulende, was sie machen wollen.“ Und viele wissen nicht, was alles in ihrer Region möglich ist. Riha Wesergold beispielsweise bietet zwölf Ausbildungsrichtungen an – in der Technik, als Lagerist, im Labor oder auch als Gärtner.

Auf ihrer ersten Roadshow an fünf Schulen in Zarrentin, Schwerin und Rehna möchten die Mitarbeiter der Food Academy diese spannenden Berufe bekannter machen und damit für eine Steigerung der Bewerberzahl bei Ausbildungsplätzen hier in der Region sorgen. In vier verschiedenen Modulen zeigen sie den Jungen und Mädchen der achten und neunten Klassen die Chancen in der Ernährungswirtschaft auf – welche Firmen hier ansässig sind und wie man sich richtig bewirbt. Zudem beantworten sie alle wichtigen Fragen der Schüler zu diesem Thema. „Es wird super angenommen. Die Schulen fragen jetzt schon an, ob wir im kommenden Jahr wiederkommen können“, so Kathrin Umblia.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-Paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.

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