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Hagenower Kreisblatt

23. September 2017 | 09:21 Uhr

Boizenburg : Heute sind wir Könige

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Zwölftklässler des Elbe-Gymnasiums besiegten den Abifanten und erhielten am Freitag ihre Zeugnisse

svz.de von
erstellt am 09.Jul.2017 | 22:45 Uhr

Wie überall in Mecklenburg-Vorpommern erhielten auch die Abiturienten des Elbe-Gymnasiums am Freitag ihr Reifezeugnis. „Heute sind wir Könige“, sagte Vicky Federow in der Schülerrede, die er zusammen mit Carolin Haack bei der Übergabe hielt. Und wie Könige und Königinnen sahen die Zwölftklässler am Freitagabend in ihren festlichen Kleidern und Anzügen tatsächlich aus. Die St. Marienkirche, die ein sehr geeignetes festliches Ambiente bietet für diesen wichtigen Moment im Leben der Abiturienten, aber auch ihrer Familien, war so gut wie bis auf den letzten Platz besetzt. Vicky Federow und Carolin Haack, die auch als Jahrgangsbeste ausgezeichnet wurde, erinnerten an die zurückliegende Zeit am Elbe-Gymnasium und verglichen sie mit der Gefangenschaft in einem Wildtierreservat. „Wir haben nun den Abifanten mit fünf Prüfungsfallen besiegt“, konnten sie feststellen. Sie bedankten sich nicht nur bei ihren Lehrern, sondern auch bei ihren Eltern. „Danke für das allmorgendliche Wecken, all die Pausenbrote und die vererbte Intelligenz“, sagte Carolin Haack, „danke für Euer Vertrauen und die Zeit, die ihr in uns investiert habt.“ Damit erntete sie viel Lachen, wobei dem einen oder der anderen Angesprochenen sicher auch eine Träne im Augenwinkel saß.Wie viele, die die zwölfte Klasse abschließen, fragten die beiden Schüler nach dem Sinn verschiedener Lerninhalte der vergangenen Jahre, zum Beispiel: „Warum mussten wir die Photosynthese verstehen, wo wir sie gar nicht betreiben können?“ Die Antwort sei eine bei den Lehrern sehr beliebte gewesen: Das würde zur Allgemeinbildung gehören. Vicky Federow hatte das Bedürfnis, seinen Geschichtslehrern zuzurufen: „Lebt nicht nur in der Vergangenheit. Auch die Gegenwart und die Zukunft sind es wert, gelebt zu werden.“

Schuldirektor Gerald Kersten verglich die Abiturzeit mit einem Experiment im Chemieraum. Dort wie hier habe es eine Aufgabenstellung und eine Arbeitshypothese gegeben. Erstere hieß: „Erreiche die nötige Punktzahl!“ und letztere „Ich kann das schaffen.“

Nina Bein, Silke Wetjen und Christian Schneider wurden für die Vorbereitung des Projekttages „Schule ohne Rassismus“ geehrt, Sophie Rademacher für die Vorbereitung des zehnten Jubiläums der Namensgebung der Schule.

Musiklehrerin Beate Baumheier verlieh mit ihrem durch den Leistungskurs der elften Klassen gestaltetem Programm dem wichtigen Ereignis die passende Feierlichkeit. „Die sind so toll“ schwärmte sie von ihren Schülern.

Die Königinnen und Könige gingen dann verdientermaßen feiern.

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