Boizenburg : Hektik vor besinnlichem Wochenende

 Fotos: Dietmar Kreiss
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Fotos: Dietmar Kreiss

Boizenburg hat sich zum Empfang von zwei Weihnachtsmännern und ihrem Engel an zwei Festtagen mit einem unterhaltsamen Programm gerüstet

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14. Dezember 2013, 07:00 Uhr

Am Wochenende im dritten Advent zieht der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln durch die festlich geschmückte Altstadt. Er führt traditionell die Elbestädter und ihre Besucher zum Weihnachtsmarkt. „Sie müssen ganz einfach nur ihrer Nase folgen“, sagt Heike Krause. Wie die in der Stadtverwaltung für Kultur zuständige Mitarbeiterin im Gespräch mit unserer Redaktion versichert, dürfen sich Jung und Alt auf zwei unterhaltsame Tage freuen. Mit dem Läuten der Glocken der Kirche St. Marien öffnet der Markt am Sonnabend, 13 Uhr, seine Pforten. Zwei Stunden später folgt die Märchenparade zum Empfang der beiden Weihnachtsmänner und ihrem Engel. Das freundliche Trio erscheint am Sonntag, dem dritten Advent, bereits um 14 Uhr.

Boizenburg ist für seinen diesjährigen Weihnachtsmarkt gerüstet. Rund 50 Nadelbäume des „Märchenwaldes“ sind „gepflanzt“. In diesem gibt es ein Hexenhaus, an dem Hänsel, seine liebe Schwester Gretel und eine böse Hexe die Gäste dazu einladen, von den Pfefferkuchen zu naschen. Jugendliche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde helfen sehr gern beim Backen von Knüppelkuchen. Das Festzelt steht, auf dessen Bühne am Samstag und am Sonntag jeweils in der Zeit von 14.30 bis gegen 17 Uhr gesungen, musiziert und getanzt wird. Aufgebaut sind ebenso die Holzhütten und Buden. Im Angebot haben diese diverse Geschenkideen sowie Essen und Trinken für das leibliche Wohl.

In einer der Holzhütten richtet Holger Prestin seine „Notenstube“ ein. Der Musiklehrer aus Bad Kleinen bietet bis zu drei Kindern gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Lieder und Gedichte nach professioneller Bearbeitung auf eine CD aufspielen zu lassen. Ein Keyboard und eine klassische Gitarre sind in der „Notenstube“ vorhanden.

„Es fällt schwer, aus dem Programm besondere Höhepunkte zu nennen. Dafür gibt es einfach zu viele“, sagt Heike Krause. Sie empfiehlt auch, die Kunsthandwerkerausstellung im Rathaus und das Heimatmuseum zu besuchen. Es ist längst ein schöner Brauch, dass das Gotteshaus im Zentrum der Altstadt den Markt nicht nur eröffnet, sondern auch beendet. Das geschieht am Sonntag um 17 Uhr mit dem großen Abschlusskonzert, was Musikliebhaber keinesfalls verpassen sollten.

Für dieses bunte Festwochenende ziehen zahlreiche Helfer vor und hinter den Kulissen an einem Strang. Jeden aufzuzählen, ist für Heike Krause nicht möglich. Als wenige Beispiele aus einer erfreulich langen Liste nennt sie die Sagen- und Märchenstraße MV, die Kirchengemeinde, die kleinen und großen Künstler und den städtischen Bauhof, der ab Montag wieder abbauen darf.

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