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Hagenower Kreisblatt

25. September 2017 | 01:08 Uhr

Wittenburg : Heißer Eispistenritt auf Reifen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Boizenburger Hortkinder erlebten gestern einen Winterferienspaß der besonderen Art beim Tubing im Alpincenter Wittenburg

von
erstellt am 08.Feb.2017 | 05:00 Uhr

„Das macht großen Spaß“, freut sich die kleine Nora, als sie nach schneller Fahrt auf der Schneepiste mit ihrem Reifen unten angekommen ist. Für sie und die anderen Hortkinder war der gestrige Ausflug ins Alpincenter Wittenburg ein besonderes Erlebnis. Für den sechsjährigen Pablo, der mit seinem Papa Maik Knobloch die Strecke runterfuhr, war es sogar das erste Mal, hier beim sogenannten Tubing mitzumachen. Tubing ist perfekt für alle Nicht-Skifahrer, die Spaß im Schnee haben möchten. Auf einer Bahnlänge von rund 60 Metern und einem Gefälle von rund 12 Prozent geht es auf großen Reifen bergab - und ist deshalb besonders für die Kinder ein schönes Freizeitvergnügen. „Das ist am Anfang ganz schön schnell“, sagt der Sechsjährige, als er mit Papa Maik wieder zum Start hinaufgeht. Auch Nora lacht, als sie unten angekommen ist. Ihr wie auch den anderen Mädchen und Jungen aus Boizenburg sieht man die Freude an dieser Freizeitbeschäftigung in der kalten Skihalle an. Für Florian war es bereits das zweite Mal, dass er auf einem Reifen auf schneebedeckter Strecke hinunterfährt. „Ich habe vor Jahren schon einmal mit Klassenkameraden hier beim Tubing mitgemacht. Bei der Fahrt ist es vor allem der Reiz der Geschwindigkeit, den man erlebt“, so der 15-Jährige, der schon des öfteren Veranstaltungen des Boizenburger Jugendfreizeithauses „Luna“ in den Winterferien besucht hat.

Nach dem Start wurde auf der Piste Fahrt aufgenommen.
Nach dem Start wurde auf der Piste Fahrt aufgenommen. Foto: mick
 

An diesem Tag hatten 36 Ferienkinder mit Ilona Morgner und ihre Begleiterinnen einen Ausflug in die Winterwelt nach Wittenburg unternommen. „Wir dachten, wir machen in den Ferien mal was anderes und so kamen wir auf das Alpincenter“, erzählt die Mitarbeiterin des Jugendfreizeithauses. Und hat dabei besonders Maik Knobloch und den kleinen Pablo im Blick, schoss auch so manches Foto für die Familienchronik. „Ja, Maik ist mein Sohn und Pablo mein Enkel“, schmunzelt Ilona Morgner. Auch für sie ist der Ausflug auf die Schneepiste eine Premiere - ganz im Gegensatz zu Kathrin Dering. Die 19-Jährige ist seit fast einem halben Jahr im „Luna“, absolviert dort ihr Freiwilliges Soziales Jahr und kennt das Tubing schon. „Ich bin hier vor ein paar Jahren schon mal mit dem Reifen heruntergefahren“, lacht die junge Frau, die auch fleißig von den Mädchen und Jungen Fotos macht.

Immer und immer wieder ging es mit dem Reifen hinauf zum Start. Nach einer Stunde spürte man dann die Anstrengungen.
Immer und immer wieder ging es mit dem Reifen hinauf zum Start. Nach einer Stunde spürte man dann die Anstrengungen. Foto: mick
 

Immer und immer wieder ziehen die Kinder ihre Reifen hoch an den Start, der Spaß an der Sache lässt sie dabei die Anstrengungen vergessen. „Da es nur 18 Reifen gibt, haben wir uns geteilt. Die andere Gruppe vergnügt sich inzwischen im Tobeland, dann nach einer Stunde wird gewechselt“, sagt Ilona Morgner. Auch die anderen Ferienangebote halten allerhand bereit. Heute kommt „Ede“ Edeltraut Kahl, Umweltpädagogin aus Lübtheen, zu Besuch, dann heißt es Basteln mit Naturmaterialien. „Am Donnerstag, starten wir dann ab 10 Uhr zur Fahrt in das Jump House nach Hamburg. Mehr als 140 nahtlos miteinander verbundene Trampoline, die sogar die Wände einbeziehen, versprechen viel Spaß. Freitag laden wir von 17 bis 19 Uhr zum Breakdance Workshop mit den G-Breakern aus Lauenburg ein. Sportzeug und Turnschuhe sind bitte mitzubringen“, so Kathrin Dering.

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