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Alpincenter Wittenburg : Heiße Tage in bitterkalter Halle

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Alpincenter in Wittenburg rechnet über die Feiertage nicht nur auf der Piste mit einem Ansturm / Hunderte wollen zum Weihnachtsbrunch

svz.de von
erstellt am 24.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Geht es nach den Verantwortlichen des Alpincenters könnte eigentlich immer Weihnachten sein. Kein Wunder, je näher das Fest rückt, desto größer werden nämlich die Besucherzahlen. Und wenn die meisten anderen frei machen, beginnt für die gut 150 Beschäftigten rund um die Wittenburger Skihalle die wirklich heiße Zeit. Und das gilt nicht nur für das Geschehen auf der Skipiste. Ruhe gibt es eigentlich nur am Heiligabend ein wenig. Einen Tag später steht der Gastronomiebereich vor der großen Herausforderung, dem Weihnachtsbrunch. Allein für den 25. Dezember gibt es mehr als 700 Anmeldungen für den kulinarischen Schmaus mit Musik. Am Folgetag sind es nach Auskunft von Sprecher Volker Wünsche immerhin noch einmal 400 Anmeldungen. Offenbar haben immer weniger Menschen Lust, sich über die Feiertage an den heimischen Herd zu stellen. Statt- dessen wird die ganze Familie zum Essen eingeladen. Ein Trend, den auch andere gastronomische Einrichtungen in der Region bestätigen.

Zusätzlich wird über Weihnachten und auch über die Folgetage täglich mit Hunderten Skifahrern gerechnet. Wünsche: „Wir gehen in der Spitze dann wieder von 800 Pistenbenutzern über den Tag aus. Bereits an den vergangenen Wochenenden lagen wir schon so um die 600. Leider nicht an den normalen Wochentagen.“

Das war auch in den vergangenen Jahren so, den stärksten Zuspruch in der Halle gab es immer in den Winter-Ferienzeiten. Um den Ansturm vor allem an der Kasse und später bei der Einkleidung der Skifahrer zu minimieren, will das Team um die neue Ski-Verantwortliche Manuela Rudolph mit maximalem Einsatz arbeiten. Wartezeiten werden sich dennoch nicht vermeiden lassen. Für den Fall der Fälle hält das Center nach eigenen Angaben mehr als 1000 komplette Ausrüstungen für Skifahrer vor.

Neu im Angebot sind neuerdings auch Schlittschuhe, denn seit einigen Tagen verfügt das Center auch über eine kleine Eisbahn. Sie wird derzeit noch im Alltag getestete und steht auch für das Eisstock-Schießen zur Verfügung.

Die wirtschaftlich interessante Phase für das Alpincenter, das sich innerhalb der Van-der-Valk-Gruppe eigenständig finanzieren muss, hat schon mit der Adventszeit begonnen. Sprecher Volker Wünsche berichtete von zahlreichen Weihnachtsfeiern mit insgesamt mehr als 1000 Gästen, die in vergangenen Wochen in den großzügig angelegten Gastronomieräumen des Alpincenter statt gefunden hätten.

Fest auf dem Plan der Höhepunkte steht auch wieder die Silvesterparty, die trotz zunehmenden Konkurrenz die mit Abstand größte Feier zum Jahreswechsel in der Region bleiben wird. Die Besucherzahlen lagen in den vergangenen Jahren bei gut 1500.

Auch ohne Feiern und Advent will die Skihalle als Veranstaltungsort attraktiver werden. So gibt es jetzt statt einer früheren Bar eine kleine Bowlinganlage mit zwei Bahnen. Parallel soll in Teilen mit einer umfassenden Renovierung begonnen werden, das betrifft z. B. das Tobeland und in stärkerem Maß das gut laufende Hotel.

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