Dauerstreit um Vollsperrung : Heide: Vollsperrung nur noch bis Ende 2017?

Seit Mitte August: Die Baustelle in Hagenow Heide war und ist Dauerbrenner. Erst wurde jahrelang für die Sanierung der maroden L04 gekämpft, jetzt gegen die Vollsperrung.
Seit Mitte August: Die Baustelle in Hagenow Heide war und ist Dauerbrenner. Erst wurde jahrelang für die Sanierung der maroden L04 gekämpft, jetzt gegen die Vollsperrung.

Einseitige Befahrbarkeit soll schneller kommen als geplant

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03. Februar 2017, 20:45 Uhr

Beim Dauerstreit um die Vollsperrung der Landesstraße in Hagenow Heide zeichnet sich eine Lösung ab. Das berichtete sowohl Bürgermeister Thomas Möller in der Sitzung der Stadtvertretung am Donnerstagabend als auch Christian Geier, Kreistagsmitglied der CDU. Danach könnte die komplette Vollsperrung Ende des Jahrs oder vielleicht sogar im Spätherbst beendet sein. Der dritten Bauabschnitt von der Mühlenstraße bis zum Ausbauende könnte dann bei halbseitiger Sperrung gebaut werden. Für die Anwohner in Heide selbst aber vor allem für die vielen Pendler wären damit die bis zu kilometerlangen Umleitungen Geschichte. Noch sind es Ideen, aber nach übereinstimmenden Berichten soll bis Ende Februar eine Lösung beschlossen werden.

In dieser Woche trafen sich zudem der Bauausschuss-Vorsitzende des Landkreises Christian Geier (CDU) und der Landesbürgerbeauftragte Matthias Crone in der Sache. Anlass des Gespräches war die Vollsperrung der L04 Ortslage Hagenow Heide. Geier: „Wir konnten gemeinsam feststellen, dass sowohl Verwaltung, Straßenbauamt Schwerin, Bauunternehmen und Politik das gleiche Ziel haben - die Bauzeit verkürzen und die Vollsperrung zumindest einseitig spätestens Ende des Jahres aufzuheben. Nach Gesprächen auch mit dem Straßenbauamt steht für mich fest, dass es Ende diesen Monat eine Lösung geben sollte.“ Der Bürgerbeauftragte führt am 15. Februar in Hagenow eine Bürgersprechstunde durch, unter anderem sicher auch zu diesem Thema.

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