Wittendörp : „Haushalt ist wichtigstes Thema“

„Der Haushalt unserer Gemeinde  ist das wichtigste Thema. Wir müssen Kosten sparen, ohne dass das, was gemacht werden muss, hinten herunterfällt. Wir müssen jetzt Punkt für Punkt die Dringlichkeitsliste durchgehen“, sagt Wittendörps Bürgermeister Bernd Ankele.
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„Der Haushalt unserer Gemeinde ist das wichtigste Thema. Wir müssen Kosten sparen, ohne dass das, was gemacht werden muss, hinten herunterfällt. Wir müssen jetzt Punkt für Punkt die Dringlichkeitsliste durchgehen“, sagt Wittendörps Bürgermeister Bernd Ankele.

Wittendörps Bürgermeister Bernd Ankele über bevorstehende Aufgaben in Großgemeinde und gemeinsames Ziehen an einem Strang

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24. Juli 2014, 16:07 Uhr

Die Tage der Euphorie über den Wahlsieg zum Bürgermeister weichen zunehmend der Ernüchterung: „Der Haushalt unserer Gemeinde ist das wichtigste Thema. Wir müssen Kosten sparen, ohne dass das, was gemacht werden muss, hinten herunterfällt“, sagt ein nachdenklich gestimmter Bernd Ankele. Dass die Bürde des neuen Amtes angesichts der bestehenden Haushaltskonsolidierung nicht leicht werden würde, sei ihm schon bewusst gewesen, gesteht der 60-Jährige im SVZ-Gespräch. Dass der finanzielle Spagat ihn aber so schnell einholen würde, nicht.

„Wir müssen jetzt Punkt für Punkt die Dringlichkeitsliste durchgehen. Das wird keine leichte Aufgabe für den sich bereits konstituierten Finanzausschuss mit seinen sieben Mitgliedern, dem Dirk Dieckmann vorsteht. Nach einstimmiger Wahl. Für eine kaputte Zeitschaltuhr an einer Straßenlaterne in Dodow müssen wir beispielsweise extra eine Freigabe beantragen, weil die 120 Euro dafür nicht im Haushalt eingestellt sind“, berichtet der Harster weiter. Des Weiteren suche die Gemeinde nach einer 30-Stundenkraft für die Kita Boddin und Dodow. „Ich hätte gern eine volle Stelle, aber das ist finanziell nicht möglich.“ Die allgemeine Ausstattung der beiden Kindereinrichtungen bezeichnet das Dorfoberhaupt als „mittlerweile ganz gut.“ In Dodow kümmerten sich zum Beispiel Eltern in einem Verein darum, Spielgeräte zu besorgen. „Wir als Gemeinde begrüßen natürlich derlei Engagement und haben deshalb 1000 Euro beigesteuert. Denn uns ist es wichtig, dass nicht bei den Kindern gespart wird. Da sind wir uns alle fraktionsübergreifend einig und ziehen alle an einem Strang. Ich hoffe, das bleibt auch so“, betont Ankele, an den bereits eine lange Liste an Begehrlichkeiten und Wünsche herangetragen worden sei.

Welche Aufgaben noch angepackt werden müssen, lesen Sie in der Freitagsausgabe des Hagenower Kreisblattes oder im Epaper.

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