Biker-Treffen : „Harleywood“ in Hagenow

Mehrere Hundert Biker nahmen an der rund 140 Kilometer langen Ausfahrt teil. Fotos: Thorsten Meier
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Mehrere Hundert Biker nahmen an der rund 140 Kilometer langen Ausfahrt teil. Fotos: Thorsten Meier

Hunderte Motorradfahrer aller Marken feierten am Wochenende 13. Biker Sommer Party auf Festplatz in Hagenow

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01. August 2016, 05:00 Uhr

Blitzender Chrom, respektable Pferdestärken und dröhnende Motoren: Der satte wie unverwechselbare Sound der amerikanischen Kulteisen war bereits hunderte Meter vor dem großen Festplatz in der Tarnow-Straße zu hören. Das lockte am Sonnabend zahlreiche Hagenower aus ihren Häusern, um die liebevoll gestalteten wie gepflegten Harleys zu bewundern. Bereits zum 13. Mal hatte das Free Harley Mecklenburg Chapter Hagenow ins Feier-Horn gestoßen und hunderte Biker aus nah und fern waren der dreitägigen Einladung gerne gefolgt. Die Marke, die jeder unter seinem Hintern bewegte, war dabei nicht so wichtig. Sondern vielmehr das kameradschaftliche wie auch respektvolle Miteinander. Das, was eigentlich den Spirit der Straße ausmacht.

„Wir, das Mecklenburg Chapter Schwerin e.V., wollen zu den Hagenowern den Kontakt künftig enger ausbauen. So können die zwei größten Chapter in der Region einiges gemeinsam anpacken“, betonte Andreas Possekel, der Chapter-Direktor, der mit 24 Gleichgesinnten angereist war. Der 53-Jährige steht seit 2014 den 47 Mitstreitern in der Landeshauptstadt vor. Auch aus Breitenfelde war eine Abordnung der Harley-Jünger angereist. Bei einer fast ganztägigen Ausfahrt von rund 140 Kilometern wurden nicht nur von und mit ihnen die gemütlichen und schönen Ecken der Region erkundet. Ein großes Party-Zelt, Livebands, tolle Showacts, Sexy Bike Wash sowie die Prämierung mit Pokalen sorgte an den drei tollenfb Tagen, dass sich keiner langweilte. Benzingespräche inklusive. Die Stimmung hätte besser nicht sein können. In diesem „Harleywood“ in Hagenow. Und die Offenheit der „harten und bösen Jungs“ spiegelte sich besonders im freundlichen Umgang mit Außenstehenden wider. Da durften Nicht-Biker sich auch schon mal für ein Selfie auf einen der Feuerstühle setzen. Mit seligem Lächeln.

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