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Hagenow : Halsbrecherische Flucht nach Bandenitz

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

39-Jähriger floh am Vormittag aus Hagenow, drei Polizeiwagen nahmen Verfolgung auf

Nach einer acht Kilometer langen Flucht hat die Polizei heute Vormittag in Bandenitz einen 39-jährigen Autofahrer stellen können. Der Mann hatte sich zuvor in Hagenow einer Verkehrskontrolle entzogen und war mit hoher Geschwindigkeit auf der B 321 in Richtung Schwerin geflüchtet. Die Polizei hatte den Fahrer der S-Klasse in der Schweriner Straße aus dem fließenden Verkehr herausziehen wollen.

Drei Streifenwagen der Polizei verfolgten den flüchtigen Mercedes, dessen Fahrer eine rote Ampel missachtete und teilweise mit deutlich über 160 km/h riskant davonfuhr. Kurz vor der Autobahn verloren die Polizisten den Sichtkontakt. Allerdings bekamen die Polizisten wenig später in Bandenitz einen Hinweis zu dem Fluchtwagen. Der 39-Jährige war mit dem Wagen in eine Sackgasse geraten und hatte das Auto dort stehengelassen. Er selbst flüchtete zu Fuß, konnte aber wenig später von der Polizei gestellt werden. Nach ersten Erkenntnissen besitzt der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Derzeit muss geklärt werden, wer der Halter des Wagens ist und aus welchem triftigen Grund der aus der Region stammende Fahrer, der wegen verschiedener Delikte bereits bekannt ist, tatsächlich vor der Polizei geflüchtet war. Das Auto hatte der Mann im Moment seiner Flucht offenbar verschlossen und den Schlüssel weggeworfen. Bis zum heutigen Nachmittag kam die Polizei nicht in das Auto. Das Fahrzeug wurde aber sicher gestellt.

Die Polizei schloss nicht aus, dass sich im Fahrzeug noch möglicherweise belastende Sachen befinden. Der Verdächtige, der der Polizei u. a. wegen Drogendelikten, Gewalttaten und wegen Diebstahls bekannt ist, habe sich bisher nicht kooperativ gezeigt, hieß es bei der Polizei heute auf Nachfrage. Bei der Flucht hatte der Verdächtige doppelt Pech. Zum einen half die Autobahnpolizei mit einem Fahrzeug. Zum anderen hatte sich schon die Schweriner Polizei auf Lauer gelegt, um den Flüchtigen an der Stadtgrenze zu stellen. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Kokain.
 

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erstellt am 12.Apr.2017 | 19:00 Uhr

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