Sudenhof : Hagenows neue Partymacherinnen

Sie wollen die neue Hagenower Eventhalle im Ortsteil Sudenhof managen: Stine Schule, Livia Mißbach und Anne Schulte (v. li.) wollen den Veranstaltungsort über den Moraaser „Heidehof“ und das Hagenower „Roseneck“ betreiben.
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Sie wollen die neue Hagenower Eventhalle im Ortsteil Sudenhof managen: Stine Schule, Livia Mißbach und Anne Schulte (v. li.) wollen den Veranstaltungsort über den Moraaser „Heidehof“ und das Hagenower „Roseneck“ betreiben.

Vom Schulungszentrum zur Eventhalle: In Sudenhof sollen künftig größere Partys gefeiert werden / Feuertaufe wird zu Silvester erwartet

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01. Dezember 2014, 17:35 Uhr

„Technologie- und Schulungszentrum“ steht zwar noch auf dem Zweckbau an der B 321 auf dem Wege nach Schwerin. Doch seit wenigen Tagen kündet das zweite Schild „LT Eventhalle“ vom geplanten zweiten Leben des Baus. Dort wo früher vor allem osteuropäische Fleischer und Werksmannschaften geschult wurden, soll nun groß gefeiert werden. Dass es jetzt eine neue Zukunft geben soll, liegt an zwei Gründen. Zum einen leidet Hagenow noch immer an Veranstaltungsorten, an denen auch größere Partys möglich sind. Zum anderen suchen auch der Heidehof in Moraas als auch das Roseneck in Hagenow nach erweiterten Partymöglichkeiten. Das alles hatte und hat natürlich mit dem Familienpatron Hans-Joachim Schulte zu tun, der einst mit einer seiner Firmen das Zentrum betrieb. Nach Insolvenz und vielen Querelen gelang es mit Unterstützern, neue Finanzierungen für die Immobilien zu finden.

Seit einigen Wochen wird nun umgebaut, wurden Wände der früheren Büros herausgerissen, werden die Toiletten erweitert, Bars eingebaut. Spätestens zu Silvester soll dann alles bereit sein. Denn die große Hagenower Party, die bisher immer in der Otto-Ibs-Halle stattfand, soll dieses Jahr im Stadtteil Sudenhof steigen. Das Ganze läuft in der Verantwortung dreier junger Frauen: Stine Schulte (28), Anne Schulte (37) und die 30-jährige Livia Mißbach, eine Studienfreundin, sollen dafür sorgen, dass die neue Eventhalle dauerhaft zum verlängerten Partyarm der beiden Gaststätten wird. Darüber hinaus soll der Saal, der gut 450 Gäste (je nach Bestuhlung ) aufnehmen kann auch von vielen anderen gebucht werden. Die erste Premiere hat es vor etlichen Wochen mit einer besonders gut ausgestatteten Hochzeit bereits gegeben. Seitdem gibt es viele Anfragen und damit auch den Anreiz, das Wagnis einzugehen. „Es geht darum einen Ort zu haben, wo viele feiern und tanzen können“, umriss Anne Schulte, die sich sonst um den Heidehof kümmert, das Ziel. Das Catering für die Veranstaltungen soll ausschließlich von den beiden Gaststätten kommen. Hanjo Schulte ist derweil froh, helfen und seine frühere Arbeitsstätte wieder in der Familie nutzen zu können. Bis es soweit ist, muss noch einiges getan werden. Dennoch will die Familie Schulte am kommenden Wochenende (Sonnabend, ab 16 Uhr) ihre Halle der Öffentlichkeit vorstellen und dabei gleich Werbung für die Silvesterfeier machen. Die soll mit viel Aufwand und einem Koch aus München möglichst großen Eindruck hinterlassen.

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