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Shownacht des Tanzstudios : Hagenows Mädchen waren die Stars

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Große Shownacht mit mehr als 200 Mitwirkenden und dem Landespolizeiorchester in der Otto-Ibs-Halle

Das Tanzstudio ist und bleibt ein Phänomen, das es so wohl nur in Hagenow gibt. Den jüngsten Beweis dafür lieferte die engagierte Tanzformation am vergangenen Sonnabend, als sie ein mehrstündiges Showprogramm auf die Bühne zauberte. Die Besucher, mehr als 300 füllten die Otto-Ibs-Halle, waren trotz der großen Hitze in der Halle am Ende so angetan, dass sie sich zum Schluss noch fast alle zum Tanz auf die Bühnenfläche bitten ließen.

Das, was da in zahlreichen Tanz- und Schaubildern zu erleben war, sollte in der ursprünglichen Planung einmal auf der Schweriner Freilichtbühne stattfinden. Doch dieser Auftrittsort erwies sich schon ob seiner Größe am Ende als nicht praktikabel, so dass die Leiterin des Tanzstudios, Jana Horn, mit ihren Frauen umschwenkte und die sichere Option der Ibs-Halle wählte. Neu war, dass mit dem Landespolizeiorchester in voller Besetzung für zahlreiche Programmpunkte eine ganz andere als die sonst gewohnte musikalische Begleitung zur Verfügung stand. Ein Wagnis, das sich am Ende für Tänzer und Publikum gelohnt hat. Ebenfalls engagiert waren an diesem Abend vier Sänger, die allesamt aus Hamburg kamen und der Show eine ganz eigene Not verliehen. Zu erleben waren die Stimmen von Linda Stark, Anna-Maria Hinrichsen bei den Frauen. Bei den Männern waren Tom Friedlänger und Lukas Pizon mit anspruchsvollen Stücken zu erleben.

Traditionell fanden sich im Publikum viele Familienangehörige oder Freunde der Tänzerinnen, die ihren Schützlingen die Daumen drückten.

Es ist nicht die erste große Show, die die Hagenower Tänzerinnen auf die Bühne zauberten. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder große Auftritte gegeben, die zum Teil auf ein Thema ausgerichtet waren und die Vielfalt des Vermögens der einzelnen Gruppen zeigten. Denn der Begriff „Hagenower Mädchen“ ist nur bedingt richtig, denn die Tänzerinnen kommen schon lange nicht mehr nur aus der Stadt sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung. Und für nur eine oder zwei Tanzdarbietungen hat Jana Horn einfach zu viele tanzwütige Mädchen zur Verfügung. Somit ergibt sich fast zwangsläufig die Suche nach größeren Auftritten, auch auf größeren Bühnen. Höhepunkt in dieser Richtung bleibt sicher der Auftritt des Tanzstudios im Mecklenburgischen Staatstheater im vergangenen Jahr. Damals gelang es auch den Fans und Anhägern, den Zuschauerraum komplett zu füllen.

Dieses Abenteuer soll wiederholt werden, im März 2017 sei eine Wiederholung geplant, bestätigte Jana Horn gestern im Gespräch mit der Schweriner Volkszeitung.

An Stoffen, Themen, Kostümen, begabten Tänzerinnen, an begeisterten Mädchen scheint dabei nach wie vor keine Mangel zu sein. Immer mehr drängen die Formationen mit den jugendlichen Mädchen in den Vordergrund, ohne dass dabei auf die erfahrenen Tänzerinnen, die jahrelang das Rückgrat bildeten, verzichtet wird. Es geht aber auch noch jünger. So tanzte die Chefin des Studios, die eigentlich moderierte, in einem Extra-Programmpunkt mit der erst 4-jährigen Pia Richter aus Hagenow ein Duett. Das kleine Mädchen war schon mit drei und Rollkoffer beim Tanzstudio aufgekreuzt und hatte erklärt Tänzerin werden zu wollen.

Am Ende war es eine überragende Show mit mehr als 200 Mitwirkenden. Mit einem Wechsel aus sehr anspruchsvollen Darbietungen aber auch einfacheren Nummern. Alles unterlegt mit teils moderner Musik, unterstützt vom Orchester und möglich gemacht, durch eine große Zahl freiwilliger Helfer im Hintergrund.

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erstellt am 29.Mai.2016 | 14:36 Uhr

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