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Heute vor 20 Jahren : Hagenow verabschiedet russische Besatzung

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Große Feierstunde im Rathaussaal: Am 18. Februar 1992 wurden die russischen Soldaten und Offiziere der Hagenower Garnison offiziell verabschiedet. Sie gehörten für die Hagenower bei allen politischen Höhepunkten dazu.

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2012 | 10:14 Uhr

Hagenow | Große Feierstunde im Hagenower Rathaussaal: Am 18. Februar 1992 wurden die russischen Soldaten und Offiziere der Hagenower Garnison offiziell verabschiedet. Sie gehörten für die Hagenower bei allen politischen Höhepunkten dazu, schreibt Kuno Karls in seinem Fiek’n-Heft Nummer sieben. Mit dabei der damalige Landrat Lothar Sager, Bürgermeister Horst Stieg und Gardeoberst Rabtschew als letzter Kommandant von Hagenow.

Kurz zuvor, am 7. November 1991, dem Tag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Russland, legten russische Soldaten zum letzten Mal auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in der Hagenower Parkstraße Kränze nieder. Im April 1992 dann waren alle abgezogen, nachdem auch alles Kriegsgerät auf dem Hagenower Bahnhof verladen wurde. Nur selten kam es zwischen den russischen Soldaten und Deutschen zu persönlichen Freundschaften. Vielmehr war der "unverbrüchliche Bruderbund" von den politischen Führungen beider Länder verordnete Sache. Zuständig für die politisch korrekte Kontaktpflege war - viele werden sich daran erinnern - die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Vielen russischen Soldaten und Offizieren fiel es schwer, wieder in die Heimat zu gehen.

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