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Hagenower Kreisblatt

21. September 2017 | 10:50 Uhr

Hagenow: Unwetter wütete in der Region

vom

svz.de von
erstellt am 20.Jun.2013 | 07:17 Uhr

Hagenow/Boizenburg | Die Mitarbeiter des Hagenower Stadtbauhofes hatten gestern alle Hände voll zu tun. Nach den Worten des Leiters des Bauhofes, Enrico Spanier, gibt es nach der Gewitternacht von Mittwoch zu Donnerstag in Hagenow und Umgebung jede Menge Arbeit. Parallel zu den Vorbereitungen des Altstadtfestes galt es deshalb gestern früh zu handeln und die Prioritäten zu setzen, wie er sagt.

So musste am Promenadenweg zur Bekow ein großer Ast beiseite geräumt werden, den der Sturm in der Nacht abgerissen hat. Die Schulkinder sollten ungehindert zum Bad in die Bekow kommen. Im Bereich des Gewerbegebietes Steegener Chaussee hat der Sturm Pappeln regelrecht rausgedreht, es müssen Kronen und Äste aus dem öffentlichen Bereich geräumt werden. Und auch im Schützenpark gilt es wieder Ordnung zu machen, Äste, die der Sturm aus den Bäumen gerissen hat, wurden entsorgt.

Auch in Hagenow Heide gab es einige kleinere Sturmschäden. Nach seinen Worten sind gestern acht Mann der Feuerwehr und des Stadtbauhofes unterwegs gewesen, um die Verkehrssicherheit und Ordnung im Stadtbereich wieder herzustellen. Insgesamt, so schätzt Spanier ein, wird erst in der kommenden Woche der gesamte Schaden beseitigt werden können.

Ein Schwerpunkt ist das Beräumen der Rinnsteine, damit bei weiteren möglichen Starkregenfällen das Oberflächenwasser schnell wieder abfließen kann, macht der Chef des Stadtbauhofes deutlich.

In Boizenburg standen u.a. die Hamburger Straße, Vor dem Mühltor und die Schwartower Straße teilweise bis zu 20 Zentimeter unter Wasser, wie vom Boizenburger Polizeirevier zu erfahren war. Die Feuerwehr kam zum Einsatz und pumpte das Wasser erfolgreich ab.

Auf der B 5 in Höhe Vellahn lag ein großer Ast auf der Fahrbahn, der ebenfalls durch die Feuerwehr beseitigt wurde.

Zwischen Göhlen und Krenzlin ist am Donnerstagmorgen ein Ast auf ein vorbeifahrendes Auto gestürzt, heißt es von der Polizei. Der Fahrer des Kleintransporters wurde dabei leicht verletzt und musste anschließend zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Vorfall ereignete sich erste mehrere Stunden nach der Gewitterfront, als gegen 7 Uhr ein rund fünf Meter langer und bis zu einem Meter dicker Ast von einer Weide abbrach und die Frontscheibe des Kleintransporters traf. Dabei geriet das Fahrzeug ins Schleudern und kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite in einem angrenzenden Maisfeld zum Stehen. Durch splitterndes Glas erlitt der 33-jährige Fahrer leichte Verletzungen. Am Kleintransporter entstand Totalschaden, heißt es bei der Polizei Die Feuerwehr beräumte den schweren Ast.

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