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Hagenower Kreisblatt

15. Dezember 2017 | 15:05 Uhr

Ortsdurchfahrt : Hagenow Heider dürfen hoffen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Vorentwurfsplanung zur Sanierung der Ortsdurchfahrt im Zuge der L 04 soll noch zum Ende des Jahres im Hagenower Rathaus ausliegen

von
erstellt am 12.Sep.2014 | 15:34 Uhr

Die Anwohner der Hagenower Straße von Hagenow Heide dürfen hoffen, dass im kommenden Jahr damit begonnen wird, die Ortsdurchfahrt zu sanieren. Aktuelle Informationen vom Petitionsausschuss des Landtages und aus der Hagenower Stadtverwaltung geben Anlass für einen vorsichtigen Optimismus.

Der gegenwärtige Zustand der Hagenower Straße ist schlecht. Unebenheiten und Bodenwellen übertragen die Erschütterungen vom Lastverkehr auf die Wohnhäuser, und bei Regen fließt das Oberflächenwasser schlecht ab. Die Unebenheiten auf der Straße stammen hauptsächlich von den Kanalarbeiten, die seinerzeit aufgeführt wurden, als der Ortsteil eine zentrale Entwässerung bekam. Zudem entspricht der Unterbau der Straße ganz und gar nicht mehr den Erfordernissen des immer stärker werdenden Schwerlastverkehrs. Und der Bürgersteig entlang der Straße ist eine große Stolperquelle. Kurzum, es muss was getan werden. Ihren Unmut darüber haben die Einwohner aus dem Ortsteil bereits mit einer Unterschriftensammlung zum Ausdruck gebracht, die der Ortsvorstand im vergangenen Jahr initiierte und dem Petitionsausschuss des Landtages vorlegte. Michael Sielaff, er gehörte dem Ortsvorstand an, bekam Post aus Schwerin. Sylke Pulow vom Petitionsausschuss informierte den Ortsvorstand beispielsweise darüber, dass nach Informationen des zuständigen Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung der erste Vorentwurf für die Baumaßnahme „Ausbau der Ortsdurchfahrt Hagenow Heide im Zuge der L04“ fertiggestellt und vom Straßenbauamt geprüft worden sei. Die Prüfergebnisse werden gegenwärtig mit der Stadt Hagenow und den betreffenden Ver- und Entsorgungsbetrieben koordiniert. Nach Erstellung des Vorentwurfes, so heißt es weiter in der Information des Petitionsausschusses, werden die Planungen voraussichtlich im 4. Quartal 2014 öffentlich im Rathaus zur Einsicht ausgelegt.

Bürgermeisterin Gisela Schwarz bestätigte im aktuellen SVZ-Gespräch, dass die Vorentwurfsplanung zum Ende des Jahres öffentlich ausgelegt wird. „Das Straßenbauamt Schwerin bereitet Planungsgespräche im Vier-Wochen-Rhythmus vor, das jüngste Gespräch war am 4. September. Die Maßnahmen werden jetzt so vorbereitet, dass aus heutiger Sicht der Ausbau der Ortsdurchfahrt in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 beginnen kann“, sagte sie. Im Zuge der öffentlichen Auslegung haben Betroffene die Möglichkeit, ihre Stellungnahme zu den Planungen abzugeben.

Wie aus dem Rathaus weiter zu erfahren war, werden die Bauarbeiten unter Vollsperrung erfolgen. Ein wesentliches Problem sei wohl die Ableitung des Regenwassers. Für die Ableitung des Oberflächenwassers sei eben die Durchgängigkeit der bestehenden Gräben zur Vorflut erforderlich. Mit drin im Boot zur Vorbereitung der Sanierung sind die Stadtwerke Hagenow sowie der Abwasserzweckverband, der Wasserbeschaffungsverband und weitere Versorgungsträger.

Parallel zum Straßenausbau erfolgt dann auch der Neubau eines kombinierten Rad- und Gehweges mit einer entsprechenden Beleuchtung. Nach Fertigstellung der Arbeiten können sich zudem die Anlieger darauf einstellen, dass sie anteilmäßig von der Kommune zur Kasse gebeten werden.

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