Hagenow : Hagenow Heide bleibt vorerst offen

Offene Schranke an der Landesstraße in Hagenow Heide. Der Winter erzwingt eine Verlängerung der Baupause.
Offene Schranke an der Landesstraße in Hagenow Heide. Der Winter erzwingt eine Verlängerung der Baupause.

Wintereinbruch macht Neuaufnahme der Bauarbeiten bis Mitte März unmöglich

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28. Februar 2018, 05:00 Uhr

Gute Nachrichten für die Pendler der Region: Die Landesstraße 4 bleibt in Hagenow Heide noch einige Tage offen. Nach ursprünglichen Planungen war die Wiederaufnahme der Vollsperrung ab dem 5. März vorgesehen. Das ist jetzt aufgrund der Witterung verschoben worden. Das bestätigten sowohl das Bauunternehmen als auch das federführende Straßenbauamt. Aufgrund des gefrorenen Bodens aber auch der angekündigten Witterung für die kommenden Tage sei an eine Aufnahme der noch anstehenden Bauarbeiten nicht zu denken.

Das Schweriner Straßenbauamt nannte auf Nachfrage unserer Redaktion als nächsten Zwischentermin den 15. März. Die Situation vor Ort werde nun wochenweise geprüft und analysiert. Die Öffentlichkeit soll von der Wiederaufnahme der Bauarbeiten dann rechtzeitig informiert werden.

Das ist für die Betroffenen auch nötig, denn angekündigt ist wieder eine Vollsperrung der für die Region wichtigen Landesstraße. Hunderte Pendler werden dann wieder mit teils sehr langen Umleitungen leben müssen. Die Betroffenen wissen das, der Verkehr an dieser neuralgischen Stelle war erst Ende letzten Jahres nach monatelangen Sperrungen wieder ins Rollen gekommen. Für die Winterpause. Die geht nun, zumindest nach dem Kalender, so langsam zu Ende. Doch bei gefrorenem Boden machen Bauarbeiten an einer Straße keinen Sinn. Für einen Einsatz an der Baustelle werden etliche Tage im deutlichen Plusbereich nötig sein, damit der gefrorene Untergrund auftauen kann.

Die Umleitungen führen dann entweder über Kuhstorf, Strohkirchen Moraas und Kirch Jesar oder auf der anderen Seite über die Bundesstraße 5, Warlitz und Steegen. Die Baustelle war im vergangenen Jahr Dauerthema in der Kommunalpolitik. Denn viele Pendler hatten sich über die aus ihrer Sicht viel zu lange Bauphase beschwert. Nach zahlreichen Protesten, auch Demonstrationen gab es dazu, startete Kreistagsmitglied Christian Geier von der CDU den Versuch, die Bauzeit durch zusätzliche Zahlungen zu beschleunigen. Das scheiterte am Ende an Bedenken des Schweriner Straßenbauamtes.

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