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Initiative für die Innenstadt : Hagenow City: Gegen die drohende Leere

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wirtschaftsförderausschuss ruft Geschäftsleute der Stadt auf, sich an neuer Initiative für die Innenstadt zu beteiligen

svz.de von
erstellt am 19.Mai.2017 | 21:00 Uhr

Schluss jetzt mit dem Stillstand. In Hagenow hat man lange genug zugesehen wie kleine Städte in der Region ihre Attraktivität steigern und sich besser positionieren als die größte Stadt im Altkreis. „Die Belebung unserer Innenstadt stellt eine große Herausforderung nicht nur für die Verwaltung dar“, sagt Helga Lagemann, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses. Jüngst allerdings gibt es Bestrebungen, die lange angekündigten Vorhaben konkreter auf den Weg zu bringen.

Im wahrsten Sinne des Wortes werden die Hagenower initiativ. In der vergangenen Tagung des Wirtschaftsausschusses holten sich die hiesigen Fachleute sogar Unterstützung. Der Ausschuss hatte zur Sitzung die Avantage Agentur aus Rostock eingeladen. Die hat in einem Bundesprojekt ein Citymanagementsystem für die Stadt Güstrow entwickelt, welches nunmehr zwei Jahre im Test ist. Im Kern handelt es sich um eine digitale Plattform als Städteportal, auf der sich die Einzelhändler, Dienstleister, das in der Innenstadt angesiedelte Handwerk und die Gastronomen mit ihren Angeboten und vor allem auch mit ihren Aktivitäten darstellen.


Kommune und Gewerbe Hand in Hand


Ergänzend stellt die Kommune ihre Veranstaltungen und die Sehenswürdigkeiten in das System ein. Daraus werden dann Vorschläge „zum Bummeln“ durch die Stadt entwickelt. Entscheidend für den Erfolg des Systems sei das gemeinsame Engagement vom Kommune und Gewerbetreibenden.

Der Ausschuss für Wirtschaft, Handwerk, Gewerbe und Tourismus verfolgt mit dieser Initiative zwei Ziele: die Unterstützung für eine professionelle Vermarktung des bestehenden Angebotes von Handel, Handwerk und Dienstleistern und die Senkung des Leerstandes, um damit die Innenstadt für neue Händler und Besucher attraktiver zu machen.

„Dazu soll noch in diesem Jahr mit den Eigentümern der leerstehenden Ladenlokale beraten werden, wie deren Schaufenster gestaltet werden können, um optische Lückenschlüsse zu vollziehen“, ergänzt der Wirtschaftsförderer Roland Masche. Eine Idee und Voraussetzungen sind also bereits geschaffen. Jetzt gilt es, mit allen Beteiligten am Standort in den Dialog zu treten. Mit Gewerbetreibenden, mit Anwohnern, mit der Handwerkerschaft und den ansässigen Behörden - alles im Sinne einer belebten und beliebten Innenstadt.

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