Hagenow : Hagenow bringt Kietz-Planungen voran

Sprint auf der neuen Laufbahn: Im August übergab die Stadt Hagenow die neue Kleinsportanlage für die Mühlenteichschule den Mädchen und Jungen. Stadtvertreter waren mit dabei.
Sprint auf der neuen Laufbahn: Im August übergab die Stadt Hagenow die neue Kleinsportanlage für die Mühlenteichschule den Mädchen und Jungen. Stadtvertreter waren mit dabei.

Bürgermeister Thomas Möller blickt auf das vergangene Jahr: Baugenehmigung läuft für geplantes Hortgebäude

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20. Dezember 2019, 12:00 Uhr

Das Hauptereignis für das vergangene Jahr war nach den Worten von Thomas Möller, dem Hagenower Bürgermeister, die Kommunalwahl, die die Karten in der Vertretung neu gemischt hat. Die Ausschüsse sind besetzt und die kommunale Arbeit ist mittlerweile voll im Gange. Aber im Vergleich zum Land oder zum Bund werden in der Kommune die Vorhaben weiter umgesetzt, die auch von der vorhergehenden Stadtvertretung beschlossen wurden.

„Auch wenn der Eine oder Andere meint, wir sind im Dornröschenschlaf, so haben wir in diesem Jahr für die Stadt doch einige Vorhaben umsetzen können. So haben wir die Schulsportanlage in der Teichstraße fertiggestellt, und die Arbeiten in der Langen Straße sind beendet worden“, sagt Thomas Möller im SVZ-Gespräch. Nach seinen Worten gibt es Planungsphasen und Bauphasen. „Im Moment sind wir insgesamt in einer Planungsphase. Dabei sind wir mit unserem Zukunftsprojekt des Neubaus der Europaschule ein großes Stück weitergekommen. So konnten wir einen europaweiten Planungswettbewerb für das Vorhaben durchführen. Unter den drei Erstplatzierten führten wir das Vergabeverfahren durch, bei dem der Zweitplatzierte das Verfahren für sich entscheiden konnte“, sagt Thomas Möller.

Für das Hortgebäude auf dem Kietz befindet sich die Kommune derzeit in der Baugenehmigungsphase, ist weiter von Möller zu erfahren. In diesem Zusammenhang stehen dann als nächstes die Ausschreibungen der Arbeiten auf der Agenda. Als weitere kommunale Vorhaben nannte Thomas Möller den PR-Parkplatz in Hagenow Land und den Lindenplatz. Bei der vorgesehenen Sanierung des Lindenplatzes hinke die Kommune der Zeit hinterher, weil sich aufgrund der geänderten Kriterien für die Städtebauförderung die Höhen der Förderquoten verändert haben. Die Stadt sei von einer höheren Förderung ausgegangen. Das es sich zudem um eine Kooperation mit den Stadtwerken handelt, habe die Vorbereitung sehr viel Zeit gekostet. Der Bürgermeister hoffe, dass die Sanierung des Lindenplatzes im kommenden Jahr begonnen werden kann.

Das Gewerbegebiet in der Steegener Straße ist ein Grünes Gewerbegebiet. Nachhaltig gehen dort die Unternehmen mit Energie um. Zudem stehen für Arbeitnehmer von zwei Unternehmen Job-Tickets bereit. Und im Bereich Sudenhof hat die Stadt mit großem Aufwand eine mehrere Hektar große neue Gewerbefläche geschaffen.

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