zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

25. November 2017 | 05:08 Uhr

Lübtheen : Gutes Auge sicherte den Braten

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Lübtheener Schützenzunft von 1899 e. V. hatte zum offenen Wettstreit auf den Schießplatz geladen

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 16:48 Uhr

„Weihnachtsbratenschießen“ hatten die Mitstreiter der örtlichen Schützenzunft am letzten Sonnabend auf ihrem Terminplan stehen. Und sie wollten auf keinen Fall unter sich bleiben, auch interessierte Nichtschützen waren eingeladen. Die kamen gerne in die Anlage in der Lübbendorfer Chaussee, so dass die Tür zum Schießstand regelmäßig klapperte.

„Wir haben insgesamt 70 Teilnehmer gezählt. Sie kamen entweder aus der Bevölkerung, Fremdvereinen oder unseren eigenen Reihen“, berichtet Klaus Spors. Der 72-Jährige ist stellvertretender Präsident der Lübtheener Schützenzunft von 1899 e. V, die derzeit 47 Mitglieder vereint. „Drei neue Aufnahmeanträge liegen derzeit vor“, betont der seit 1967 in der Lindenstadt Beheimatete weiter, der 1994 den alten-neuen Verein mit aus der Taufe hob. Der Altersdurchschnitt liege zwischen 18 und 78 Jahren, sagt Spors. Dann zeigt er auf die rote Kiste mit den leckeren Weihnachtsbraten. „Jeder, der schießt, bekommt einen Preis. Und wenn es ein Glas Bockwurst ist. Keiner geht mit leeren Händen nach Hause.“ Die Gutscheine für die ersten drei Plätze kämen übrigens von der Fleischerei Wolf in Vielank.

Geschossen wird an diesem Tag übrigens mit der Kleinkaliber-Langwaffe auf eine Spaßscheibe. „Dabei ist die neun der höchste Treffer. Doch die ist auf jeder Scheibe ganz woanders angeordnet“, erklärt Tobias Voß. Der gebürtige Hagenower mischt im Verein seit drei Jahren mit. Und der 32-Jährige ist amtierender Schützenkönig 2015/16. „Ein Kumpel hat mich damals mit hergenommen. Seitdem bin ich von dem Schützen-Virus infiziert.“

Dass die Lübtheener einen Vorzeigestand in der Region hätten, erzählt Klaus Spors mit sichtlichem Stolz. Aus Hagenow, Brahlstorf und selbst Sternberg kämen Sportfreunde, um auf der Anlage zu trainieren. Hier könne man auf 50 Metern mit KK-Gewehr und auf 25 Metern mit KK und Großkaliber bis Kaliber 45 schießen. Vorgesehen sei auch, künftig auf 50 Metern mit Großkaliber anzulegen. Luftgewehr und Luftpistole könnten auf Zehn-Meter-Distanz zur Anwendung kommen. Sogar eine Sondergenehmigung für Großkaliber gäbe es, sagt Spors. Und ist zufrieden mit der regen Beteiligung aus der Bevölkerung. Diese Veranstaltung sei die letzte für 2015. Danach ginge der Verein in seine Winterpause, die erst mit dem Frühjahrsputz, Ende März 2016, beendet werde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen