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Hagenow : Gute Seele vom Gymnasium in Ruhestand verabschiedet

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Schulsekretärin Rita Klimaschka hatte gestern ihren letzten Arbeitstag im Hagenower Robert-Stock-Gymnasium

von
erstellt am 18.Dez.2014 | 15:23 Uhr

Wenn Schüler mit einem Anliegen oder mit einem Problem in das Büro des Robert-Stock-Gymnasiums kamen, sah Schulsekretärin Rita Klimaschka ihnen schon von weitem an, wo der Schuh drückt. Sie half wo sie konnte und fühlte mit den Schülern, wenn etwas nicht so lief.

Bei den Gymnasiasten und beim Team der Pädagogen ist die 64-Jährige sehr beliebt, deshalb hatten Schüler und Lehrer für sie gestern eine große Abschiedsrunde vorbereitet, von der Rita Klimaschka im Vorfeld offensichtlich nichts mitbekam. So war sie sehr gerührt, als die mehr als 400 Schüler des Hauses ihr zu Ehren den Helene-Fischer-Song „Atemlos...“ sangen.

„Brauchst du mal ein Pflaster oder bist du krank, dann gibts ja Frau Klimaschka, dem Himmel sei Dank. Sie kann immer helfen, freundlich ist ihr Ton. Oft kriegst du bei ihr noch einen Bonbon als Lohn. Jeden Tag ist sie gut drauf. Ein Problem? Sie gibt nie auf. Immer ist sie für uns da ... “, klang es durch das Atrium des Hauses.

Durchweg alle gaben der Schulsachbearbeiterin gestern beste Noten zum Abschied aus dem Schulalltag.

Schulleiterin Annett Noack war es anzumerken, dass es ihr schwerfiel, Rita Klimaschka gehen zu lassen. „Frau Klimaschka macht ihre Ankündigung wahr, sie geht tatsächlich. Wir verabschieden heute eine Institution, die Mutter der Schule, die gute Seele des Robert-Stock-Gymnasiums“, sagte sie. Als Rita Klimaschka vor 15 Jahren in das Gymnasium kam, war das mehr oder weniger einem Zufall geschuldet. Im Jahre 2006, als ihre Kollegin in den Ruhestand ging, übernahm sie dann alle anfallenden Arbeit im Sekretariat. Sie habe während dieser Zeit in den unterschiedlichsten Büros gearbeitet und natürlich den Einzug in das frisch sanierte Schulhaus begleitet.

„Bei Ihnen, Frau Klimaschka, fühlten sich nicht nur Schüler und Lehrer wohl, sondern auch Anrufer wurden auf freundliche Art begrüßt und erhielten hilfreiche Informationen. Jeder, der das Sekretariat aufsuchte, ging mit einem höchst positiven Eindruck“, lobte die Schulleiterin. Trotz ihrer mitfühlenden Art musste sich der Eine oder Andere auch eine konsequente Ansage gefallen lassen, wenn er versuchte nicht aufrichtig zu sein oder Weisungen zu umgehen. „Wir bedanken uns heute für 15 Jahre konstruktiver Zusammenarbeit, freundlicher Worte, ständig offener Ohren für alle Probleme, freiwilliger Ferieneinsätze, Botendienste, erfolgreicher Versorgung mit Endorphinen, Hausmeisterberatung, souveräner Telefonseelsorge und vollständiger Identifikation mit dem Robert-Stock-Gymnasium. Schade, dass man die Zeit nicht anhalten kann“, machte die Schulleiterin unter dem aufbrausenden Beifall der mehr als 400 Schüler deutlich.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.

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