zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

23. November 2017 | 18:04 Uhr

Konau : Gut hundert Apfelsorten im Amt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Erster Themenabend des Vereins Konau 11/ Hermann Stolberg informierte die zahlreichen Besucher über alte Apfelsorten

von
erstellt am 15.Jan.2015 | 13:02 Uhr

Vom Altländer Pfannkuchen bis zum Zitronenapfel - auf dem Gebiet der Gemeinde Amt Neuhaus wachsen über 100 alte Apfelsorten. Die Obstbaumalleen und Streuobstwiesen zu erhalten, zu pflegen und die Äpfel ernten hat sich der Verein Konau 11 zur Aufgabe gemacht. Am Mittwochabend nun fand zum Thema Apfel ein erster Themenabend statt. Im „Gelben Richard“ in Konau mussten noch zusätzlich Stühle hingestellt werden, damit alle Interessierten einen Platz fanden.

Hermann Stolberg, Hobby-Pomologe aus Neu Darchau wollte die Zuhörer über alte Apfelsorten informieren. Natürlich nicht über alle gut 100 im Amt vorkommenden Sorten, sondern über ausgewählte Sorten, wie zum Beispiel den Brasil-Apfel, der sich inzwischen zu so etwas wie einem Symbol für den Apfelsortenreichtum in der Region entwickelt hat. Hermann Stolberg ist es zu verdanken, dass dieser dunkelrote, sehr schön anzusehende Apfel wieder in vielen Gärten im Amt Neuhaus wächst. Er hat von einem alten Baum in Pommau auf dem Grundstück von Marianne Sühr Neutriebe geschnitten, die dann in der Baumschule Cordes in Pinneberg, einem Spezialbetrieb für Obstgehölze, veredelt wurden.

Eine ganze Geschichte kann Stolberg zum Brasilapfel erzählen. Neu dürfte für viele gewesen sein, dass dieser Apfel unter dem Namen Mecklenburger Königsapfel im Kreis Mecklenburg-Strelitz wächst.

Zu Beginn seines Vortrags zeigt er Bilder von Äpfeln und die Zuschauer sollen raten, um welche Sorte es sich handelt. Beim Gelben Richard war das noch einfach, aber dann wurde es schwierig. Stolberg zeigt auch Fotos von Apfelsorten, die bisher nicht bestimmt werden konnten, aber im Publikum konnte auch keiner helfen. Die Vielfalt der Sorten im Amt Neuhaus erklärt der Hobby-Pomologe mit Verordnungen schon aus dem 17. Jahrhundert, an Straßen Obstbäume zu pflanzen und mit der Gepflogenheit, Bäume zu verpachten und Pflege und Ernte den Pächtern zu überlassen.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen