Bandenitz : Grundsätzlich viel Geld verplant

Anfang Januar wurde der Neubau der Kita in Radelübbe bezogen. Er ist schon jetzt zu klein und soll erweitert werden.
Anfang Januar wurde der Neubau der Kita in Radelübbe bezogen. Er ist schon jetzt zu klein und soll erweitert werden.

Grundsatzbeschlüsse in Bandenitz: Kita soll erweitert werden / Ebenfalls „Ja“ für Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges

23-88568010_23-98788417_1529491692.JPG von
14. August 2019, 05:00 Uhr

Sie übertreffen zahlenmäßig das vorhandene Angebot. In den Gemeinden Bandenitz, Gammelin und Alt Zachun gibt es einfach zu viele Zwerge für das neue „Zwergenland“ im Bandenitzer Ortsteil Radelübbe. Dabei war der Kita-Neubau erst Ende vergangenen Jahres fertig gestellt und Anfang diesen Jahres bezogen worden. Ist er also eine Fehlplanung? Nein, meint dazu Dietrich Groth, Bürgermeister von Bandenitz. Zum einen gebe es keine Berechnungsgrundlage dafür, wie viele Kita-Plätze vorgehalten werden sollten. Die Gemeinden müssten also schätzen, welcher Bedarf künftig besteht. Zum anderen ist sie auch von Fördermittelgebern und deren Meinung abhängig. „Schon während der Bauphase haben wir erkannt, dass die Kita zu klein wird. Damals ist allerdings ein Antrag auf eine Erweiterung abgelehnt worden“, so Dietrich Groth in der vergangenen Sitzung der Gemeindevertreter.

Von 31 auf 42 Plätze wurde das Betreuungsangebot in Radelübbe durch den Neubau erhöht. Anfang Januar wurde das neue Gebäude bezogen, im Februar verkündete der Bürgermeister, die Kita sei voll. „Wir sind mit den Planungen im Jahr 2020. Kinder, die schon angemeldet sind, werden auch berücksichtigt“, meinte Janine Schaldach vom Amt Hagenow-Land zu diesem Zeitpunkt. „Bei zusätzlichen Anmeldungen wird es aber schwierig, wenn nicht erweitert wird.“

Die Gemeinde suchte deshalb noch einmal das Gespräch mit dem Amt und dem Fachdienst des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Und sie bekam nun eine positive Antwort. „Der Landkreis hat zugesagt, eine Erweiterung um 13 Plätze zu unterstützen“, so Dietrich Groth. Das Platzangebot könne damit auf 55 erhöht werden, falls die Gemeindevertreter dem Vorhaben grundsätzlich zustimmen würden, was diese im nächsten Schritt auch taten. Damit hat Bandenitz per Grundsatzbeschluss erklärt, den Willen zu haben, die Kita zu erweitern. Mittel dafür sollen im Haushalt 2020 eingestellt werden. Baulich dürfte eine Erweiterung keine Probleme bereiten. „Der Bau ist auf dem Grundstück so angelegt, dass eine Erweiterung möglich ist. Von den Planern wurde auch schon eine Stelle an einer Außenwand vorgesehen, an der ein Durchbruch erfolgen kann“, erklärte Janine Schaldach.

Daneben fassten die Gemeindevertreter auch einen Grundsatzbeschluss zur Feuerwehr. „Wir sind verantwortlich für ihre Einsatzbereitschaft“, so Dietrich Groth. Um das auch künftig zu sein, brauche die Feuerwehr ein neues Fahrzeug. „Ich bin gegen den Kauf eines alten Wagens, wir sind 30 Jahre lang mit Schrott rumgefahren.“ Dieser Meinung schlossen sich die Gemeindevertreter an. In den nächsten Monaten soll nun beragten und entschieden werden, was für ein Fahrzeug gekauft wird. Dazu werde zunächst die Empfehlung der Firma abgewartet, die die Brandschutzbedarfsplanung vornimmt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen