zarrentin : Großprojekt: Bettenwelt investiert in Zarrentin

Logistiker des Dänischen Bettenlagers macht bis Ende 2022 zweistelligen Millionenbetrag locker / Bis zu 50 neue Arbeitsplätze

23-11367778_23-66107385_1416391975.JPG von
07. Dezember 2018, 20:00 Uhr

Das Gerücht gab es schon länger, gestern wurde es offiziell bestätigt: Der Logistiker Bettenwelt wird seinen Standort in Zarrentin in den kommenden Jahren noch einmal massiv ausbauen. Konkret geht es um einen zweistelligen Millionenbetrag, den das Unternehmen bis 2022 in Zarrentin investieren will. Das bestätigte gestern Oliver Mumme, der neue Standortleiter der Bettenwelt im Gespräch mit unserer Zeitung. Mumme hatte in dieser Woche auch seine Belegschaft über die Ausbaupläne informiert.

Gebaut werde eine neue „Endkundenlogistik“, geplant seien so um die 50 neue Arbeitsplätze. Aktuell arbeiten bei der Bettenwelt in Zarrentin 170 feste Arbeitskräfte zu denen noch einmal bis zu 130 flexible Arbeiter hinzukommen, je nach Auftragslage.

Der Bau des neuen Logistikbereiches soll sich nach SVZ-Informationen unmittelbar an den jetzigen Komplex anschließen, der am Zarrentiner Ortsausgang in Richtung Autobahn A 24 liegt.Die Bauleitplanung werde nun angeschoben.

In einer ersten Phase würden sich die Untersuchungen des Baugrundes mit den entsprechenden Grabungen im kommenden Jahr anschließen. Für die Untersuchungen sind acht bis 12 Monate veranschlagt worden.

Hintergrund der gewaltigen Investitionen ist das Wachstum im Online-Geschäft, das auch für die Bettenwelt immer relevanter wird und die Logistik vor neue Herausforderungen stellt. Bisher werden aus dem Zarrentiner Großlager vor allem Läden des Dänischen Bettenlagers beliefert. Bettenlager und Bettenwelt gehören zur JYSK Holding A/S, das ist eine weltweit tätige dänische Handelskette mit Sitz in Braband bei Aarhus. Der letzte große Ausbauschritt der Bettenwelt am Zarrentiner Standort war 2011 mit der Einweihung des hochmodernen Palettenlagers mit mehr als 78 000 Plätzen für 45 Millionen Euro beendet worden. mayk

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen