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Vertrag mit Lehsener Unternehmer : Großgemeinde Wittendörp löst ihr Rasenproblem

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Seit gestern wird im Auftrag der Großgemeinde Wittendörp auf den öffentlichen Flächen und an den Gemeindestraßen gemäht. Hintergrund ist ein Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Unternehmen Hans-Jürgen Owszak.

svz.de von
erstellt am 27.Jun.2013 | 06:54 Uhr

Woez | Seit gestern wird im Auftrag der Großgemeinde Wittendörp auf den öffentlichen Flächen und an den Gemeindestraßen gemäht. Hintergrund ist ein Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Lehsener Unternehmen Hans-Jürgen Owszak, der vor wenigen Tagen nach dem Votum des Hauptausschusses der Gemeindevertretung beschlossen wurde. Bisher hat immer der Bauhof der Stadt Wittenburg diese Arbeiten erledigt. Doch da Wittenburg sowohl die Preise als auch die Art der Berechnung für die Grünarbeiten änderte, sah sich Wittendörp wegen seiner Haushaltszwänge zum Handeln gezwungen. Ergebnis ist ist ein Vertrag, der der Gemeinde etliche Tausend Euro spart. Dafür bekommt sie dann auch noch mehr Leistung. So werden die abgesprochenen Flächen in den Ortsteilen jetzt viermal und damit einmal mehr als bisher gemäht. Zudem will der Lehsener Unternehmer die Flächen, die von Anwohnern jetzt schon gemäht wurden, aus seiner Berechnung herausnehmen.#

Zum Mähauftakt war Bürgermeister Jürgen Nadzeika gestern extra nach Woez gekommen, wo das Unternehmen "GL Gewässerunterhaltung und Landschaftspflege" die Seitenstreifen der Straßen nach Boddin mähte. Die Firma verfügt mit Aushilfskräften über bis zu zehn Mitarbeiter und hat auch die nötige schwere Technik, um die großen Flächen im Gemeindebereich bewältigen zu können. Einer der bisherigen Auftraggeber für das Lehsener Unternehmen ist der Wasser- und Bodenverband.

Gemeindeoberhaupt Nadzeika zeigte sich gestern erleichtert, dieses wichtige Problem vom Tisch zu haben. "Wenn das alles klappt, dann wollen mir mit Herrn Owszak einen Fünf-Jahresvertrag schließen", um für beide Seiten mehr Planungssicherheit zu haben."

Die Suche nach der besten Lösung für das Rasenproblem hatte schon seit Monaten die Diskussion in der Gemeinde bestimmt. Doch einen Streit mit der Stadt Wittenburg habe es nicht gegeben, war dem Bürgermeister aber auch den Fraktionsvorsitzenden in der Gemeindevertretung wichtig. Wittendörp arbeite unter der Haushaltssicherung, kämpft mit einem Minus von gut 400 000 Euro und sei daher einfach verpflichtet, jeden Euro, der möglich ist, einzusparen. In den vergangenen Wochen sei auch viel Falsches in die Öffentlichkeit getragen worden. So habe es nie gestimmt, dass Wittendörp nur 14000 Euro für die Grünpflege eingeplant hätte.

Es ist nicht das erste Mal, dass Wittendörp eigene Wege geht. Gute Erfahrungen hat die Gemeinde mit Privatfirmen auch beim Winterdienst gesammelt. Diese Auftragsvergabe funktioniert schon seit einigen Jahren.

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