Pferdeschau : Große Gala von edlen Pferden

Standesgemäße Einfahrt mit Kutsche.
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Standesgemäße Einfahrt mit Kutsche.

Landgestüt Redefin stellt bei Hengstpräsentation auch Neuzugänge vor

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08. März 2015, 16:53 Uhr

„Ein fantastisches Bild, mit der Kutsche hier eingefahren zu werden, was man auch nicht jeden Tag genießen kann“, schwärmt Redefins Gestütsleiterin Antje Kerber am vergangenen Sonnabend zu Beginn der diesjährigen Hengstpräsentation. „Aber auch wenn man das tolle Ambiente hier in Redefin  betritt, dann kann man sich nur inspirieren lassen“, war auch der Präsident des Pferdezuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Jörg Hasselmann, voll des Lobes. Ursprünglich sollte  Till Backhaus als Agrarminister  die Redefiner Hengstpräsentation eröffnen, doch er ließ sich kurzfristig wegen Krankheit entschuldigen.

„Die Förderung der Landespferdezucht war, ist und bleibt eine satzungsgemäße Aufgabe des Landgestüts Redefin“, sagt  Kerber. Selbst wenn sich die Bedeutung der Deckhengsthaltung im Laufe der vergangenen Jahrhunderte verändert hat und eine Vielzahl anderer Aufgaben beispielsweise im Bereich der Ausbildung und des Tourismus hinzugekommen sind, so werden die Mitarbeiter   weiterhin eine große Auswahl von Hengsten für vielfältige Ansprüche bereitstellen. Das  Gestüt wird sich zudem  in Zukunft der Aufgabe stellen, neben der Bewahrung von Traditionen auch und vorwiegend ein moderner Dienstleister zu sein, um für die Pferdezüchter im Land attraktiv zu bleiben.

Zusammenarbeit hat sich intensiviert
Kerber freut sich sehr darüber, dass sich die Zusammenarbeit der Gemeinschaft der zehn Deutschen Landgestüte in den vergangenen Jahren enorm intensiviert hat. Eine Vielzahl von gemeinsamen Auftritten auf Veranstaltungen bis hin zu gemeinschaftlichen Hengstkäufen kann verzeichnet werden. Dank bewährter und  neuer Partnerschaften ist es dem Landgestüt gelungen, neue Hengste als starke Hoffnungsträger zu gewinnen.

 Diese wurden vor annähernd 1000 Pferdebegeisterten in der großen Reithalle  präsentiert. Unter ihnen der Junghengst „Last Man“, der bereits dreijährig direkt im Anschluss an die Körung mit Bestnoten in der Springanlage und in der Rittigkeit hervorsticht. Ein ganz besonderer Hengst ist „Viva Vulkano“, der ausnahmslos alle, die ihn sahen, in große Begeisterung versetzte.

Bessere Kooperation  mit Privatpersonen
„Eine Zusammenarbeit  findet nicht nur auf staatlicher Ebene statt. Gerade im vergangenen Jahr haben sich bemerkenswerte Kooperationen mit Privatpersonen ergeben, so dass tolle neue Hengste gekauft oder gepachtet werden konnten“, sagt Antje Kerber. 

Neben den Neuzugängen präsentierte das Team  um die Gestütschefin  auch die Dressur- und  Springhengste sowie Veredler, Kaltblüter, Lewitzer und Shetlandponys unter fachkundiger Programmführung von Rolf Günther. Am Ende der  Hengstpräsentation konnten die Besucher die Neuzugänge Last Man, Viva Vulkano, Van Halen, Lacaro, Louis, Rudolphital´s Oslo T. und Celencio aus nächster Nähe bei der sogenannten Pflastermusterung begutachten.

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