Wittenburg : Großbrand gerade noch abgewendet

Von der Küche des Restaurants breitete sich das Feuer über den Abzug bis in den Dachstuhl des Hauses aus.  Fotos: Hirschmann
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Von der Küche des Restaurants breitete sich das Feuer über den Abzug bis in den Dachstuhl des Hauses aus. Fotos: Hirschmann

Schnelles Handeln der Feuerwehren aus der Region verhinderte den Brand eines mehrgeschossigen Wohnhauses in Wittenburg

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07. August 2016, 18:00 Uhr

Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Einsatzkräfte nicht so schnell in der Wittenburger Bahnhofstraße gewesen wären. Ein Riesenaufgebot an Feuerwehren aus der Region rückte am Sonntagnachmittag in der Wittenburger Innenstadt an, um einen Küchen- und Abzugsbrand zu löschen.

Die zahlreichen Schaulustigen, denen die Sirenen und das Blaulicht natürlich nicht entgangen war, sahen einen konzentrierten Einsatz von Drehleitern an dem Gebäude, in dem sich im Erdgeschoss ein China-Restaurant befindet. Die Einsatzkräfte rückten von beiden Seiten, von der Bahnhofstraße und von der Hofseite mit jeweils einer Drehleiter zum Feuer im Dachgeschoss vor, das sich von der Küche bis in den Abzug ausgebreitet hatte. Weitere Kräfte löschten den Brand in der Küche des Restaurants. Das Feuer bedrohte mehrere Wohnungen im Dachgeschoss. Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte kurz vor 14 Uhr.

„Wir rückten zu einem Küchenbrand in der Wittenburg Bahnhofstraße aus. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Küche eines Restaurants in Vollbrand ebenso eine Lüftungsanlage, die bis in das Dach führt und somit den Dachstuhl entzündete“, ist von Axel Körner, Pressewart der Wittenburger Feuerwehr zu erfahren.

Durch den schellen Einsatz der Drehleitern konnte eine größere Brandausbreitung verhindert werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Wittenburg, Hagenow, Perdöhl, Körchow, Zühr, Lehsen, Dreilützow und Hagenow mit insgesamt 85 Kameraden. Mit dabei auch der Amtswehrführer Olaf Barkhold und der Kreiswehrführer Uwe Pulss.

Dieses Großaufgebot der Einsatzkräfte war u.a. notwendig, weil die Atemschutzgeräteträger nur eine begrenzte Zeit Sauerstoff zur Verfügung haben. So war gewährleistet, dass in den verqualmten Räumen und über Drehleiter die Löscharbeiten zügig durchgeführt werden konnten. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden. Die Einsatzkräfte retten aus einer Wohnung im Dachgeschoss sogar eine Schildkröte, wie Einsatzleiter Stefan Schwarz sagte. Die Innenstadt war für etwa vier Stunden gesperrt.




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