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Wittenburg : Glück, das den Tüchtigen geschenkt wird

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Dr. Barbara Gubalke, Vorsitzende des Fördervereins zur Erhaltung der St. Bartholomäuskirche, mit einer Hommage an Wittenburg und ihre vielen fleißigen Akteure

von
erstellt am 19.Dez.2014 | 15:48 Uhr

Auf dem Weihnachtsempfang der Stadt am Donnerstag Abend auf dem Mühlberg, ließ es sich Dr. Barbara Gubalke als Vorsitzende des Fördervereins zur Erhaltung der St. Bartholomäuskirche nicht nehmen, den Anwesenden ein Loblied auf die Stadt und ihren Akteuren vorzubringen.

Es war einmal, so hub die Wittenburgerin an, wie in fast jedem Märchen, eine kleine Stadt, also eine Kleinstadt. Diese habe im Zentrum einen hübschen Marktplatz, der umgeben sei von einem wunderschönen Rathaus, von Bürgerhäusern und einer großen, alten ehrwürdigen Kirche. Egal, aus welcher Richtung man in die Stadt komme, man sieht schon von weither den Kirchturm und das große Kirchenschiff, umgeben von einem Kranz stattlicher, sehr hoher Linden.

„Die Menschen dieser Stadt liebten ihre Kirche. Besonders am Heiligen Abend, dann strömten so viele herbei, kamen, wie sonst selten um das Jahr hindurch in den Gottesdienst. Sie bedauerten, dass ihre Kirche baufällig geworden war, dass durch Regen, Schnee, Wind und Sturm die Außenfassade sehr gelitten hatte, sichtbar Steine bröckelten, Feuchtigkeit eindrang, die Vögel durch undichte Fenster ein- und ausflogen und besonders auf den Gewölben viel Unrat hinterließen. Es roch in der Kirche muffig, es war kalt und feucht. Wie wunderbar, dass die Orgel nicht darunter litt. Sie klang und klingt weiter hell und klar“, heißt es wörtlich. Dann, eines Tages im Jahre 2010, hätten der Kirchengemeinderat unter Leitung des Pastors und eines Koordinators viele Menschen dieser Stadt zusammen gerufen, um zwei Tage lang zu beratschlagen, was zu tun sei, um das Gotteshaus zu renovieren.

„Seit wohl 15 Jahren ist diese Kirche in der Stadt und Umgebung bekannt geworden, durch sehr aktive musikalische Arbeit. Dank wunderbarer und erfolgreicher professioneller Anleitung und Führung proben wöchentlich ein Posaunenchor, singen ein großer Kirchenchor, ein Jugendchor, ein Kinderchor und spielt eine Jugendband. Es werden Konzerte veranstaltet. Ab und zu tritt auch eine Theatergruppe auf. Interessierte Gruppen, Chöre gehen auf musikalische Wochen- und Wochenendausflüge.

Seit 2011 gibt es jährlich mindestens sechs Benefizveranstaltungen. Alle Einnahmen gehen in die ,Baukasse’, denn inzwischen hat der Kirchgemeinderat ein Architekturbüro beauftragt, sich dem großen Bauvorhaben anzunehmen. Die ungeheuerliche Summe von über 800 000 Euro nur für die Sanierung der Außenhaut lässt den Kirchgemeinderat überlegen, was weiter zu tun sei, um an Fördermittel zu kommen. Ein Förderverein muss her.

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