Outlet Wittenburg : Glasklares Signal für den Investor

So sehen die Planer „Wittenburg Village“, rechts das Feriendorf.
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So sehen die Planer „Wittenburg Village“, rechts das Feriendorf.

Stadtvertretung bringt Village-Projekt an der Skihalle auch formal und einstimmig auf den Weg

svz.de von
25. September 2015, 08:00 Uhr

Nach Jahren des Hoffens und Bangens kommt jetzt spürbar Bewegung in eines der wichtigsten Investitionsobjekte der Region. Die Stadtvertretung Wittenburg hat am Mittwoch einstimmig für den Zielabweichungsantrag „Wittenburg Village“ gestimmt. Damit ist zum ersten Mal eine formale Hürde auf dem Weg zum Umbau des Areals an der Skihalle genommen worden.

Im Kern geht es um das Factory   Outlet Center, das direkt auf dem Parkplatz vor der jetzigen Skihalle entstehen soll. Doch mit 12600 Quadratmetern Verkaufsfläche ist das Einkaufscenter für eine kleine Stadt wie Wittenburg viel zu groß. Das sagt zumindest die gültige Raumplanung. Und da Wittenburg zusammen mit den Investoren von diesem Ziel in mehreren Punkten abweicht, muss dieses Verfahren her. Den Antrag dazu muss aber die Stadt stellen. Das wird nun schnell passieren. Denn nicht nur in der Vertretung sind sich alle einig, dass das Vorhaben der Van-der-Valk-Gruppe zwar spät kommt, aber dennoch eine Riesenchance darstellt. Die Entscheidung, ob das Outlet Center gebaut werden darf, wird aber letztlich im zuständigen Schweriner Ministerium von Landesentwicklungsminister Christian Pegel getroffen. „Das ganze Thema mit Village, Schwimmhalle, Außenanlagen, Ferienhäuser kann es aus unserer Sicht nur im Paket mit dem Outlet Center geben“, hatte Projektentwickler Thomas Schrickel den Stadtvertretern noch einmal klar gesagt. Ohne Center, das vom Start weg 900 000 Besucher und später einmal 1,5 Millionen Gäste pro Jahr zusätzlich nach Wittenburg bringen soll, würden alle anderen geplanten Investitionen keinen Sinn machen. Von den Stadtvertretern musste davon keiner mehr überzeugt werden, alle Fraktionen stehen seit Jahren hinter dem Projekt. „Wir werden wohlwollend zustimmen, schon weil wir so lange warten mussten“ hatte Bürgervorsteherin Sibyll Moss die Meinung im Saal des Wittenburger Rathauses zusammengefasst. Es gab noch nicht einmal Nachfragen oder Diskussionen zu dem Thema.

Die Planer sind inzwischen, auch das wurde bekannt, schon einige Schritte weiter.  So sei mit Architekturbüros schon über Details der Planung geredet worden. Alle wichtige Gutachten seien entweder fertig oder in Auftrag gegeben. In Kürze, so Schrickel, werde es einen entscheidenden Termin im Ministerium geben. Genauer wurde er nicht.

Einigkeit und eine lange nicht mehr gekannte Sachlichkeit herrschte auch bei den anderen Tagesordnungspunkten der Sitzung vor.

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