2. Hengstparade in Redefin : Glanzvolle Parade bei bestem Wetter

Hier geht die Ungarische Post ab, nur die geschicktesten Reiter können dabei die Balance halten.Mayk Pohle
1 von 5
Hier geht die Ungarische Post ab, nur die geschicktesten Reiter können dabei die Balance halten.Mayk Pohle

Glanzvolles Fest im Landgestüt Redefin, gestern ging vor ausverkauftem Haus die zweite Auflage der diesjährigen Hengstparaden über die Bühne. Mehr als 6000 Gäste sahen rasante Reitervorführungen mit edlen Hengsten.

von
17. September 2012, 08:51 Uhr

Redefin | Besser kann es kaum laufen. Volles Haus, Traumwetter, dazu noch gelungene Darbietungen und offenkundig mehr als gute Laune beim Publikum, das sich bei der gestrigen zweiten Auflage der diesjährigen Hengstparade hervorragend unterhalten fühlte. Denn einmal mehr gab es auf dem Gelände des Landgestüts nicht nur eine Schau für Pferdekenner und Pferdefreunde. Redefiner Hengstparaden sind auch Volksfeste, getragen von den Sponsoren und vielen örtlichen Unternehmen. Kleiner Beleg für die Beliebtheit der Veranstaltung: Bereits kurz nach 9 Uhr waren die ersten Besucher in Redefin eingetroffen, die Parade beginnt erst um 13 Uhr.

Man erkennt die alten Programmteile aus den vergangenen Jahren zwar wieder. Doch das, was Gestütsleiterin Antje Kerber als souveräne Sprecherin ihrem aufmerksamen und fachkundigen Publikum präsentieren durfte, hat die Bezeichnung Jubiläumsprogramm wohl verdient. Denn vieles ist neu, vieles kommt im anderen Gewand daher, ohne das auf Bewährtes verzichtet wird. So ist eine Eröffnung der Parade ohne den Kesselpauker Fred Schicketanz genauso undenkbar wie der der Verzicht auf die Ungarische Post oder die historische Postkutsche. Doch Redefin wird in diesem Jahr 200 Jahre alt, und das zieht sich durch das ganze Programm. Unbestrittener Höhepunkt und von gewaltigem Aufwand gekennzeichnet ist das historische Bild mit einer Fülle von Darstellern und vielen neu gestalteten historischen Wagen. Diese sehr ausführliche Darstellung der bewegten Geschichte des schönsten Landgestüts in Deutschland ist so gelungen, dass sie in kürzerer Form vielleicht auch in den kommenden Jahren gezeigt werden könnte. Hausherr Till Backhaus und alle Verantwortlichen waren gestern jedenfalls bester Laune und bedankten sich immer wieder bei den vielen, vielen Mitwirkenden und den Gestütsangestellten, die durch ihren Fleiß den Erfolg erst möglich gemacht haben. Backhaus dürfte sich nach dem gestrigen Erlebnis wieder bestätigt sehen, für die vielen Investitionen im Gestüte aber auch für die Beibehaltung der Trägerschaft des Landes geworben zu haben. Denn Redefin war zumindest gestern wieder eine wahre Zierde des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Mehr Fotos finden sie in der Bildergalerie

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen