Boizenburg : Geschichtensammler der Stadt

Uwe Wieben, Erika Will und Karl-Hein Niemann (v.l.n.r.) mit ihrer neuen Broschüre.
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Uwe Wieben, Erika Will und Karl-Hein Niemann (v.l.n.r.) mit ihrer neuen Broschüre.

Heimatforscher haben sich der Aufarbeitung von Boizenburgs Historie verschrieben / Museumsfreunde legen neue Publikation vor

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03. Dezember 2014, 15:35 Uhr

Sie sind so etwas wie das Gedächtnis der Stadt: Uwe Wieben, Karl-Heinz Niemann und Erika Will. Die aus Boizenburg stammenden Mitglieder des Vereins der Boizenburger Museumsfreunde haben sich als Heimathistoriker der Geschichte Boizenburgs und der Region verschrieben. Ihre langjährigen Recherchen trugen wesentlich dazu bei, die Vergangenheit der Kleinstadt aufzuarbeiten. Jeder von ihnen veröffentlicht seit Jahren Bücher und Zeitungsbeiträge, so auch für die Schweriner Volkszeitung.

Vor mehr als einem halben Jahr taten sich die drei Autoren für ein Projekt zusammen. Das Ergebnis liegt jetzt druckfrisch vor. „Boizenburg - Ereignisse in Zahlen und Fakten“ heißt das von der Akademischen Verlagsanstalt Leipzig herausgegebene Büchlein. „Wir haben historische Daten in knappen Schilderungen und in einem Überblick zusammengestellt. Die Publikation soll besonders Schülern und Lehrern, aber auch anderen heimatgeschichtlich Interessierten ein wichtiges Handbuch sein“, sagt Dr. Uwe Wieben, ehemaliger Vorsitzender der Museumsfreunde. Die auf knapp 60 Seiten zusammengefassten Fakten reichen von etwa 17 000 Jahre zurückliegenden Ereignissen bis hin zur Kommunalwahl im Mai 2014. Für das Nachschlagewerk griffen die Autoren auf etwa 150 stadtgeschichtliche Publikationen, hunderte Zeitungsbeiträge und auf das eigene Fachwissen zurück. „Als Außenstehender kann man sich nicht hinsetzen und das einfach so schreiben. Das kann man nur, wenn man sich jahrelang damit beschäftigt hat“, sagt Uwe Wieben.

Die Idee zu der Veröffentlichung kam Karl-Heinz Niemann, als er an einem Wochenende im Boizenburger Heimatmuseum wieder einmal ehrenamtlich die Aufsicht übernahm. „Ich bin von Besuchern angesprochen worden, ob es nicht auch kompakteres Material zur Stadtgeschichte statt der teuren und umfangreichen Veröffentlichungen zu kaufen gibt. Das ist der Gedanke gekommen, etwas kleineres und kürzeres zu machen.“

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

















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