Flüchtlinge in der Turnhalle? : Gerüchteküche brodelte in Picher

Um diese Sporthalle geht es.
Um diese Sporthalle geht es.

Auch der Sportunterricht soll für die Kinder im Winter ausfallen - so ist zumindest das Gerücht

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23. September 2015, 17:49 Uhr

Die Gerüchteküche kocht auch in Picher. Dort erzählt man sich im Dorf und in der Schule, dass Flüchtlinge in die Turnhalle einziehen sollen. Der Sportunterricht für die Kinder würde dann auch für die Zeit der Unterbringung ausfallen.

Das Gerücht konnte weder von Detlef Christ, dem Bürgermeister von Picher, noch vom Amt Hagenow-Land gegenüber der Schweriner Volkszeitung bestätigt werden. Nach Angaben von Janine Holz, vom Amt Hagenow-Land, gab es im Landkreis eine Anfrage für mögliche Unterkünfte für Flüchtlinge in den Gemeinden. Die Turnhalle in Picher sei aber zu klein für den Bedarf des Bundes, fügte sie hinzu.

Laut Michael Tiede, dem Direktor der Theodor-Körner-Schule in Picher, sei für das zweite Schulhalbjahr geplant, Flüchtlingskinder aufzunehmen. Diese sollen dann Deutschunterricht erhalten und nach und nach in die Klassen integriert werden. Allerdings gäbe es zur Zeit auch nach seinen Kenntnissen keine Planung für die Turnhalle als Notunterkunft. „Dieses wäre auch Kontraproduktiv für den Schulunterricht“, meinte Tiede

Die Schule werde sich jedoch auf die kommende Situation vorbereiten und will den Kindern einen guten Schulbesuch ermöglichen. Das ist auch auf der Website der Schule unter www.schulepicher.eu zu lesen.

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