Raubüberfall in Zarrentin : Gepflegter Senior raubt Discounter in Zarrentin aus und fesselt beide Verkäuferinnen

svz.de von
10. Dezember 2013, 15:08 Uhr

Zarrentin Es war wie in einem Film und es ging sehr sehr schnell, eine Minute vor Ladenschluss betrat am späten Montag Abend ein Mann den Lidl-Markt am Bahnhof in Zarrentin. Mit vorgehaltener Pistole ging er zielsicher auf die beiden noch anwesenden Verkäuferinnen zu und fordert die Herausgabe des Geldes aus der Kasse. Der ganz in Blau gekleidete Mann waren offenbar gut vorbereitet, er hatte die Fesseln für die Frauen schon mitgebracht. Eine der Verkäuferinnen gab das Geld heraus, während die andere bereits gefesselt war, dann wurden auch ihr Fesseln angelegt. Anschließend verließ der Täter mit einigen Hundert Euro Bargeld als Beute den Laden in unbekannte Richtung. Eine der beiden Frauen, 26 und 34 Jahre alt, konnte sich wenig später befreien und die Polizei rufen.

Trotz des Schocks, unter dem die Verkäuferinnen standen, konnten sie schon eine recht gute Täterbeschreibung abgeben. Danach handelte es sich bei dem Geldräuber augenscheinlich um einen Senior, die Schätzungen seines Alters schwanken zwischen 60 und 70 Jahren. Der Mann habe einen gepflegten Eindruck hinterlassen, habe eine grauen Bart getragen und sei sonst komplett in Blau gekleidet gewesen. Blaue Jacke, blaue Hose, blaues Basecap. Zudem habe er eine ungetönte Fahrradbrille getragen, der Mann habe ganz normal Deutsch gesprochen. Seine Beute, Münzen und Scheine, soll er nach den Berichten in einem seesackähnlichen Stoffbeutel verstaut haben.

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einer gründlich vorbereiteten Tat aus. So habe der Täter auch darauf geachtet, dass er mit den Verkäuferinnen eine Minute vor Ladenschluss allein in dem Discounter war.

Die beiden Opfer wurden noch vor Ort ärztlich betreut und dann vom Filialleiter nach Hause gefahren.

Die Polizei sucht jetzt nach möglichen Zeugen, die den Mann zum fraglichen Zeitpunkt gesehen haben oder vielleicht Aussagen zum Fluchtfahrzueg machen können, dass er möglicherweise benutzt hat.

Hinweise an jede Dienststelle.

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