Hagenow : Generationen an einem Tisch

Felicitas Gloger genießt die Zeit mit den Kinder. Hier beim Osterfest mit Giuliano (l.) und Nick an der Station zum Türme bauen. Fotos: nien
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Felicitas Gloger genießt die Zeit mit den Kinder. Hier beim Osterfest mit Giuliano (l.) und Nick an der Station zum Türme bauen. Fotos: nien

Projekt läuft aus. Weil es Kindern Werte und Traditionen vermittelt und Senioren frischen Wind gebracht hat, soll es mit neuen Ideen weitergehen

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11. März 2016, 05:00 Uhr

Es ist ihr vorerst letzter gemeinsamer Tag. Bennit steht am Tisch von Elke Burmeister. Die Rentnerin hilft dem Achtjährigen beim Osterquiz. Seit Monaten sehen sie sich regelmäßig zum Basteln, Kochen oder Geschichten erzählen. Ebenso die anderen sieben Senioren und vielen Kinder aus Hagenow. Das Generationen verbindende Projekt „Große Schritte – kleine Schritte“ führt sie im November letzten Jahres zusammen. Frischer Wind für die einen, Traditionen und Werte für die anderen – Das Ziel des ASB Freizeithauses geht auf.

„Wir wollen erreichen, dass Alt und Jung zusammenkommen“, sagt Heike Schweda, Koordinatorin für Jugend, Senioren, Soziales im Rathaus. Das zu hundert Prozent über Kleinprojekte geförderte Projekt läuft mit dem Osterfest gestern Vormittag aus. Doch „wir werden uns Gedanken machen und Ideen für neue Fördermittel finden“, ist sich Heike Schweda sicher. Und auch Freizeithaus-Chefin Simone Förster sagt: „Wir machen weiter“.

Elke Burmeister begrüßt das Engagement. „Das war ein Erlebnis für mich, mal wieder etwas mit Kindern zu machen“, sagt die 74-Jährige aus Hagenow. „Es hat mir gut getan.“ Sie hat selbst drei Kinder, sechs Enkel und zwei Urenkel. Dennoch bereichere diese Arbeit ihr Leben. Ähnlich sieht es Felicitas Gloger. Die pensionierte Lehrerin fühlt sich zurück versetzt in die Vergangenheit. Bis zum Schluss habe sie damals ihren Beruf ausgekostet. Sie genieße es, wieder mit Kindern zu arbeiten. Erstaunt sind beide Senioren, wie interessiert die Grundschüler sind. Zum Beispiel Bennit. Was ihm am besten gefallen hat, kann er gar nicht sagen. „Eigentlich alles“, meint der Junge.

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