Demografischer Wandel : Generation Rollator im Anmarsch

Jährlich lädt der Senioren- und Behindertenbeirat zum Rollatortraining ein.
Jährlich lädt der Senioren- und Behindertenbeirat zum Rollatortraining ein.

Wie seniorenfreundlich ist Hagenow? SVZ sprach mit Bernd Thieke, Vorsitzender des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt

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17. März 2015, 15:44 Uhr

Der demografische Wandel schreitet voran. Doch was heißt das für das tägliche Leben? Wie barrierefrei erreichen die Senioren Einkaufmöglichkeiten, die Fahrzeuge des Nahverkehrs oder Kino und Theater? Wie ist es um seniorenfreundliche Wohnungen bestellt? Und werden die Dörfer eines Tages menschenleer sein? Das Hagenower Kreisblatt will sich mit diesem Themenkomplex befassen und bereitet dazu mehrere Beiträge vor

Los geht es heute mit dem Thema: Wie seniorenfreundlich ist Hagenow? SVZ sprach dazu mit dem Vorsitzenden des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt Hagenow, Bernd Thieke. In jedem Jahr lädt der Beirat im Zusammenarbeit mit der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH und örtlichen Sanitätshäusern zu einem Rollatortrainig ein.

Die Resonanz ist jedes Mal sehr gut. Rollstuhlfahrern und Rollator-Nutzern wird so eine sehr gute Möglichkeit gegeben, den Umgang mit den Hilfsmittel praktisch zu üben. Es geht dabei hauptsächlich um das sichere Ein- und Aussteigen und um das Verhalten im Bus. Wo parke ich meinen Rollator, wo sitze ich am sichersten. Nach dem Worten von Bernd Thieke ist für Ende Mai, Anfang Juni das nächste Training vorgesehen.

„Der demografische Wandel ist eine statistisch messbare Änderung der Bevölkerungsstruktur. Wir haben jetzt die Situation, dass die Nachkriegsgeneration zahlenmäßig stark ist. Und die Anforderungen an eine Kommune, was die Seniorenfreundlichkeit betrifft, sind heute ganz anders als vor 50 Jahren“, sagt Bernd Thieke, der sich seit zehn Jahren mit diesem Thema befasst. Er sieht in Hagenow Fortschritte bei der Bereitstellung von altersgerechten Wohnungen. Die städtische Wobau bietet barrierefreien Wohnraum an, der dritte Wohnblock für das betreute Wohnen an der Reuter-Straße wird in Kürze begonnen, in der Möllner Straße wurde in einigen Blocks Fahrstühle eingebaut. Demnächst bekommt die Stadtbibliothek einen Fahrstuhl.

„Natürlich kann die Stadt nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln. Und vieles hängt vom Geld ab, beispielsweise kostet der barrierefreie Umbau einer Bushaltestelle im Schnitt 10  000 Euro. Geplant ist noch in diesem Jahr der barrierefreie Umbau der Haltestelle bei Nessler“, macht Thieke deutlich.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Mittwoch.

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