Zarrentin : Gemeinsam ein Zeichen setzen

Wollen künftig gemeinsam für den Tourismus und die Region an einem Strang ziehen: Klaus Jarmatz, Thomas Bönsch, Elke Dornblut und Klaus Draeger präsentieren die ersten druckfrischen Exemplare der Info-Abreißkarten. Ab der nächsten Saison liegen sie überall in der Schaalseestadt aus.
Wollen künftig gemeinsam für den Tourismus und die Region an einem Strang ziehen: Klaus Jarmatz, Thomas Bönsch, Elke Dornblut und Klaus Draeger präsentieren die ersten druckfrischen Exemplare der Info-Abreißkarten. Ab der nächsten Saison liegen sie überall in der Schaalseestadt aus.

Stadt Zarrentin und Amt für Biosphäre: Jeder wirbt künftig für den anderen/Info-Abreißkarte soll in die Öffentlichkeit gebracht werden

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15. Dezember 2014, 14:14 Uhr

Es solle fortan ein anderer Wind wehen, betont Bürgermeister Klaus Draeger und meint damit die künftige Zusammenarbeit zwischen der Stadt Zarrentin und dem örtlichen Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee im Pahlhuus . „Das darf man gern auch als ein Versprechen sehen, denn wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen“, sagt das Stadtoberhaupt. Gleich mitgebracht hat Draeger den Ausschussvorsitzenden für Wirtschaft und Tourismus Thomas Bönsch. „Viele Ansichten haben sich geändert. Wir meinen, die Biosphäre ist eher ein Segen für die Region, als ein Problem.“

Worte, die für Klaus Jarmatz, den Leiter der Biosphäre, wie Labsal wirken dürften. „Die Ebene der Zusammenarbeit war etwas in die Schieflage geraten“, umreißt dieser freundlich die leicht gestörte Kommunikation der letzten Jahre. Es habe Vorbehalte der Stadt gegenüber den Aufgaben seines Amtes gegeben.

„Man hat einfach zu wenig an einem Strang gezogen“, ergänzt Elke Dornblut als Zuständige für die Öffentlichkeitsarbeit der Behörde in der Wittenburger Chaussee. Und erntet dafür zustimmendes Kopfnicken aus der Runde, die etwas Verschwörerisches ausstrahlt.

Man habe jedoch nie das Gefühl gehabt, dass die Masse der Zarrentiner nicht hinter dem Amt und seinen vielfältigen Aufgaben stünde, erklärt Klaus Jarmatz weiter.

„Wir haben uns nach der Kommunalwahl im Mai auf die Fahnen geschrieben, die Zusammenarbeit mit dem Biosphärenamt zu suchen und zu verstärken. Als eindeutiger Wählerauftrag“, erinnert sich Klaus Draeger und verkündet zusammen mit Thomas Bönsch, dass schon erste Achtungszeichen vorlägen. Nämlich in Form eines Flyers, um den Touristen alle Ortsteile vorzustellen. Klaus Jarmatz setzt noch einen drauf und berichtet, dass ab der nächsten Saison 2015 eine Info-Abreißkarte in die Öffentlichkeit gebracht werden solle. „Sozusagen als Achse Pahlhuus-Kloster, die es früher ja nicht wirklich gab. Jeder wirbt künftig für den anderen.“ Ziel sei es gewesen, mit der Stadtvertretung etwas zu entwickeln, dass die Besucherzeit der Touristen in der Stadt verlängere. „Wir wollen ja nicht nur reden, sondern Vorzeigbares präsentieren.“

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