Wir in Warlitz-Goldenitz : „Kleine Gemeinde, in der was los ist“

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Landfrauen aus Warlitz in Heimatstube zu Hause / Adventsgrillen am 4. Dezember

svz.de von
24. November 2015, 12:28 Uhr

In der Gemeinde Warlitz-Goldenitz-Knebelstorf gibt es zahlreiche Einwohner, die sich für ein reges gesellschaftliches Leben in den Orten engagieren. Bürgermeister Peter Holm nennt u.a. den Förderverein für die Barockkirche in Warlitz, die Volleyballspieler, die Kameraden der Feuerwehren und die Jugendfeuerwehr, die Senioren und nicht zuletzt die Landfrauen. Die haben ihren Sitz in der Heimatstube.

Die rührigen Frauen verstehen sich als eine verschworene Gemeinschaft, die allerdings noch keinen Vereinsstatus anstrebt. Nach den Worten von Heidrun Lehnert organisieren sie eigenständige Veranstaltungen rund um die Heimatstube. Dabei geht es u.a. um das Aufstellen des Maibaumes, um das Adventsgrillen, dass mittlerweile ins dritte Jahr geht, und zu dem jetzt am 4. Dezember wieder eingeladen wird.

„Und dann sind wir natürlich bestrebt, über das Jahr kleinere Veranstaltungen für uns selbst zu den unterschiedlichsten Themen zu organisieren. Wir backen Brot und Plätzchen, wir unterstützen die anderen Veranstaltung in der Gemeinde auf unterschiedlichste Weise. Und wenn es uns wichtig ist, zeigen wir uns auch in Mecklenburger Tracht“, erzählt Heidrun Lehnert, die stolz auf „ihre“ Frauen ist.

Die Warlitzer Heimatsstube ist nach Aussagen des Bürgermeisters ein Gebäude, das von der Gemeinde saniert wurde, das aber den technischen Stand aus der Zeit der Jahrhundertwende darstellt. Für Peter Holm ist wichtig, dass die Einwohner die Möglichkeit bekommen, sich aktiv in das Leben der Gemeinde mit einzubringen. „Ich bin froh, dass das gesellschaftliche Leben bei uns in der Gemeinde gut funktioniert und sich erfreulich weiter entwickelt. Denn wir können dem Einzelnen nichts von oben aufstülpen, sondern die Aktivitäten müssen von unten wachsen, wenn sie Bestand haben sollen“, sagt der Bürgermeister.

Heidrun Lehnert indes scheint ein besonderes Interesse am öffentlichen Leben in Warlitz-Goldenitz zu haben. Denn seit mehreren Jahren schreibt sie so etwas wie die Ortschronik, hält für die Nachwelt in Bild und Text fest, was alles so passiert.

„Ich versuche das zu bündeln und niederzuschreiben, was hier bei uns passiert. Und wenn ich das alles aus heutiger Sicht rückwärts betrachte, kann ich sagen, dass wir eine kleine Gemeinde sind, dass bei uns aber immer etwas los ist“, resümiert sie abschließend.


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