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Wir in Lassahn : „Ich wohne und lebe dort, wo andere Urlaub machen“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Mario Langkau ist einer der Macher in der 500-Seelengemeinde Lassahn

svz.de von
erstellt am 28.Dez.2015 | 11:12 Uhr

Er sei durch und durch Lassahner, und das seit 48 Jahren, verkündet Mario Langkau mit einem gewissen Stolz in der Stimme, dieser Dezembertage beim SVZ-Gespräch in seiner anheimelnden Küche. „Ich wohne und lebe dort, wo andere Urlaub machen. Hier kann ich entspannen, finde Ruhe in der einmalig schönen Landschaft.“

Der hühnenhafte Einwohner der 500-Seelengemeinde ist einer der Macher im Dorf, ist Mitglied der Ortsteilvertretung, Stadtvertreter in Zarrentin sowie stellvertretender Bürgermeister der Schaalseestadt. Außerdem bekleidet er das Amt des Ortswehrführers sowie des Vize-Gemeindewehrführers. In der Wehr Lassahn-Neuhof unterstehen ihm 62 Kameraden. 30 von ihnen zählen als Ehrenmitglieder. Zur Jugendwehr mit Floriangruppe gehören 16 Mitstreiter aus Neuenkirchen, Boissow, Neuhof und Lassahn.

In Kneese auf dem Arche-Hof des Lebenshilfewerks kümmert sich Langkau als Fachkraft um die Arbeits- und Berufsbildung behinderter Menschen. 2003 gründete Langkau den Dorfverein mit, der die Kultur in der Ortschaft etablieren soll.

„Traurig ist, dass das Miteinander in Lassahn etwas eingeschlafen ist“, sagt Langkau und erinnert sich gern an die 775-Jahrfeier im Jahre 2005, wo ein Dia-Abend die Einheimischen wie in alten Zeiten zusammengetrommelt habe, um sich gemeinsam über 1000 Bilder anzuschauen.

„Wir haben bis nach Mitternacht gesessen und geklönt. Das war wunderbar. “ Auch sei damals ein Festumzug vom Feinsten auf die Beine gestellt worden. Daran wieder anzuknüpfen, wäre schön, sinniert der gebürtige Lassahner. Doch da viele Einheimische auch auswärts arbeiteten, sei es zunehmend schwieriger, eben eine echte Herausforderung, die dörfliche Gemeinschaft zu mobilisieren.

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