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Wir in Gresse : Große Auswahl an der kleinen Schule

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Offenen Halbtagsschule in Gresse bietet vielfältiges Nachmittagsprogramm

In der Grundschule in Gresse können die Kinder der dritten und vierten Klassen ab kommenden Schuljahr offiziell zum Ersthelfer ausgebildet werden. In ihrem Nachmittagsangebot, dem Projekt„Junge Sanitäter“, lernen die Schüler alles rund um die Erste-Hilfe von Experten des DRK. Es ist ein Angebot der „Offenen Halbtagsschule“. Denn in Gresse ist für die Jungen und Mädchen nach dem Unterricht noch lange nicht Schluss. Die Kinder haben die Möglichkeit aus zahlreichen Angeboten, zum Beispiel aus Arbeitsgemeinschaften, auszuwählen. Lehrer leiten die verschiedenen Projekte, bei denen die Kinder sich entweder sportlich betätigen können, Theater spielen oder sich kreativ ausprobieren können. „Und immer sehr gut angenommen werden die Jungen Sanitäter“, sagt Schulleiterin Anke Mittig. Daher wird das Projekt ab kommenden Jahr von Experten unterstützt.

Gresse ist seit dem Schuljahr 2005/2006 einziger Grundschulstandort im Amtsbereich Boizenburg-Land. Die Grundschule hat derzeit fünf Schulklassen von Stufe eins bis vier. „19 Kinder werden uns aber vor den Sommerferien verlassen“, so die Schulleiterin. Dafür kommen 24 neue Schulanfänger im neuen Jahr hinzu. „Die Zahl unserer Schüler hält sich eigentlich immer die Waage.“ Das sei auch das Schöne an der Grundschule. Eine kleine Schule sei schon etwas wert, so Anke Mittig, die vor elf Jahren die Schulleitung übernahm. „Wir sind ein super Team und ich kann mich einhundert Prozent auf alle verlassen.“ Mann kenne sich untereinander. „Und es macht Spaß“, fügt Mittig hinzu.

Der einzige Nachteil der kleinen Fachschule sei die Anbindung an die anderen Dörfer und Gemeinden. Schüler aus der gesamten Umgebung um Gresse gehen in die kleine Grundschule. „Wir müssen uns immer nach den Bussen richten“, so die Leiterin. Aber auch hier bekommen die Lehrer und Schüler ausreichend Unterstützung von den Eltern. „Das ist auch ein Vorteil. Die Eltern stehen sofort an unserer Seite, sind sehr interessiert und unterstützen uns, wo sie können.“

Für dieses Schuljahr haben die Kinder es aber erst einmal geschafft, jetzt werden nur noch Projekte durchgeführt. Ab 3. September wird dann wieder die Schulbank gedrückt, dann findet die Einschulung statt.

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erstellt am 18.Jul.2016 | 13:27 Uhr

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