Wir in Strohkirchen : Die Drittbesten aus ganz Deutschland

 
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Jugend der Freiwilligen Feuerwehr holt Bronze beim Bundeswettbewerb

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17. November 2015, 10:15 Uhr

Die Strohkirchener sind stolz auf ihre Freiwillige Feuerwehr. Nicht nur, weil sie sich außerordentlich engagieren und Tag und Nacht für Notfälle einsatzbereit sind. Die Feuerwehr stellt auch deutschlandweit ihr Können unter Beweis und das mit Erfolg. „Unsere Jugendwehr hat im September am Bundesausscheid in Montabaur bei Koblenz teilgenommen“, erzählt Wehrführer Uwe Werner. Nur zwei Wehren aus jedem Bundesland konnten sich dafür qualifizieren. Gemeinsam mit der Wehr aus Krakow am See vertraten die Strohkirchener Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt 30 Mannschaften traten gegeneinander an. Die Strohkirchener Jugendwehr schlug sich in den zwei Aufgabenbereichen des Bundeswettbewerbs so gut, dass sie den dritten Platz erreichten und mit Bronze nach Hause fuhren. „Wir sind wirklich stolz auf die Wehr“, freut sich auch Bürgermeisterin Bärbel Romanowski über den Erfolg.

Die Strohkirchener Feuerwehr gibt es seit 1993. Jeden Freitag treffen sich die Mitglieder, lernen und trainieren gemeinsam oder unternehmen verschiedene Ausflüge. In der Regel rücken die Kameraden drei- bis vielmal im Jahr aus. „Es hat schon zugenommen, besonders durch die Einführung der Rauchmelder“, so Werner, der seit 1979 Wehrführer ist.

Nachwuchsprobleme habe die Feuerwehr eigentlich nicht, so der Wehrführer. Doch der Erfolg beim Bundeswettbewerb sei natürlich auch nochmal ein Zugmagnet gewesen. Derzeit sind 18 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr tätig, die von drei Betreuern ausgebildet werden. Insgesamt hat die Strohkirchener Feuerwehr 56 Kameraden. „Wenn man eine funktionierende Jugendfeuerwehr hat, braucht man sich zum Glück nicht so viel Gedanken um den Nachwuchs machen“, so Werner. Die Freiwillige Feuerwehr packt auch gerne bei der Gemeindearbeit mit an, organisiert die traditionellen Herbst- und Osterfeuer oder unterstützt die Arbeit bei Veranstaltungen. „Das macht unser Dorf auch aus“, erzählt Uwe Werner. „Wir haben ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl.“ In Strohkirchen sei einfach das Miteinander bewahrt geblieben. „Und das macht unser Dorf so lebenswert.“

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