Wir in Brahlstorf : Biosphären-Bahnhof Brahlstorf

Karte: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
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Die Station an der Bahnstrecke nach Hamburg ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge

svz.de von
15. August 2016, 12:00 Uhr

Der Bahnhof von Brahlstorf ist der ideale Ausgangspunkt für Touristen in gleich zwei Biosphärenreservate - das können nur wenige Orte von sich behaupten.

Zum Schaalsee fährt man mit dem Fahrrad im Durchschnitt eine Stunde und zwanzig Minuten, zur Elbe eine Stunde. Dieser Lage wurde auch Rechnung getragen durch die Einrichtung eines inzwischen viel genutzten P+R Parkplatzes.

Der Bahnhof soll Teil eines regionalen Netzwerkes werden, welches sich von Boizenburg über Hagenow, Lübtheen und Neuhaus bis Dömitz erstreckt.

Damit der „BiosphärenBahnhof“ die Besucher in einem attraktiven Umfeld empfängt und die Menschen neugierig auf die Region macht, soll ein Informationssystem aufgebaut werden, welches das Gebiet vorstellt und mit regionalen Angeboten verknüpft. Gleichzeitig soll den Menschen der Region mit dem Bahnhof eine Plattform angeboten werden, um sich darzustellen.

Zudem wurde der Bahnhof auch gestalterisch aufgewertet. Seit Juni 2015 hängen an der Seitenwand der Unterführung 200 Outdoor-Bilder von Gruppen, Institutionen und Einzelpersonen, die sich nach einem Aufruf überwältigend zahlreich an der Aktion beteiligt hatten. Die Mitwirkenden waren zwischen 5 und 85 Jahre alt. Grundlage der Bilder sind gekantete und grundierte Bleche, die eine Hamburger Firma für das gesamte Projekt gesponsert hatte. Die Bilder wurden am Ende versiegelt und sind resistent gegen UV-Strahlung und Regenwasser.

„Die Ausstellung wird gut angenommen und von unseren Gästen häufig betrachtet“, zieht Bürgermeister Sven Herzog über ein Jahr nach der Ausstellungseröffnung Bilanz. „Auch zeigen eigentlich alle, die mitgemalt haben, ihre Bilder gern Auswärtigen, die sie besuchen kommen.“

Nun will die Gemeinde den Infopoint angehen, mit Informationstafeln über das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe MV, in dem Brahlstorf selbst liegt, über die Gemeinde, die ortsansässigen Vereine und die Firmen, die sich hier präsentieren möchten.

„Außerdem wollen wir dort eine Elektro-Tankstelle einrichten. Dafür läuft im Moment ein Förderantrag“, erklärt der Bürgermeister.

Ganz besonders wichtig sei aber, dass es mit der Vernetzung der Partner des Biosphärenreservats endlich voran gehe, da sieht Sven Herzog Handlungsbedarf.

Er hofft auf das dafür neu eingestellte Personal beim Biosphärenreservats-Amt.

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